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Sternschnuppen am Nachthimmel (Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/)

Der Sternschnuppenstrom der Perseiden erreicht seinen Höhepunkt

Der Sternschnuppenstrom der Perseiden erreicht am Wochenende seinen Höhepunkt. Der Meteorstrom gilt als der ergiebigste des ganzen Jahres. Das Maximum ist in der Nacht zum Montag. Aber auch in der Nacht zum Sonntag ist die Sicht bei Neumond bereits gut. «Es stört kein Mondlicht und es werden viele Sternschnuppen zu sehen sein», sagte der Vorsitzende der Vereinigung der Sternfreunde, Sven Melchert, im südhessischen Heppenheim. Am besten ist die Sicht nach Mitternacht, sagte Astrophysiker Dominik Elsässer von den Sternfreunden.

Für den Süden Deutschlands sind auch die Wetteraussichten gut, wie Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach sagt. «Im Norden könnte die Sicht versperrt sein.» Dies gelte insbesondere für die Nacht zum Montag. Dann sind auch ein paar Tropfen Regen möglich. «Sonst ist es eigentlich trocken.»

Fachleute rechnen mit bis zu 100 Meteoren (Sternschnuppen) pro Stunde. «Die Perseiden sind relativ beständig von Jahr zu Jahr», sagt Elsässer. Diesmal seien jedoch einige besonders helle Leuchtspuren dabei, die für einige Sekunden zu sehen seien, sagte Melchert.

Ihren Namen haben die Perseiden, weil sie scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen. Das liegt unterhalb des großen W, der Kassiopeia. (dpa)

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