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In einem Selbstversuch ließ sich unser Berlin-Reporter Toni Schmitt für 4 Tage in eine echte Haftanstalt einsperren

Mitten aus dem normalen Leben heraus führt der Weg ins Gefängnis. So passierte es vor kurzem mit Lars und Meike Schlecker. Die Erben des einstigen Drogerie-Imperiums kommen für 2 Jahre und 7 Monate hinter Gitter – wegen Untreue, Insolvenz-Verschleppung und Beihilfe zum Bankrott.

Die Schlecker-Kinder haben Straftaten begangen und verbringen die nächsten Jahre mit anderen Straftätern. Was bedeutet es für einen Menschen, wenn seine Freiheit plötzlich im Knast endet? Berlin-Reporter Toni Schmitt hat einen Selbstversuch unternommen. Für vier Tage ließ er sich in eine echte Haftanstalt einsperren, mit anderen Häftlingen, Knast-Alltag, Einzelzelle.

Er wurde behandelt wie jeder andere auch – einzige Ausnahme: das SpreeRadio-Mikro war immer dabei.

Die Berliner Justizverwaltung erlaubte den Selbstversuch nicht. In Niedersachen fand Toni eine Haftanstalt, die ihn einschloss. Dort in Oldenburg verfolgte der langjährige Gefängnisdirektor Gert Koop eine sehr liberale Vollzugs-Philosohie. Kurz vor seinem Ruhestand hat er diesen ‚Selbstversuch für’s Radio‘ ermöglicht.

„Ein Knastexperiment“ – von Berlin-Reporter Toni Schmitt.

Berlin-Reporter Toni Schmitt - Ein Knastexperiment