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Warnstreik in Berlin (Foto: Paul Zinken, Gregor Fischer/dpa)

Nächste Woche soll an zwei Tagen wieder gestreikt werden

Vor der nächsten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst soll es in Berlin erneut Warnstreiks geben. Die Gewerkschaft Verdi kündigte am Dienstag an, die Aktionen in der kommenden Woche auszuweiten. So sollen am Dienstag und Mittwoch Erzieher und Sozialarbeiter die Arbeit niederlegen, am Mittwoch auch Landesbedienstete in Senatsverwaltungen und Bezirksämtern, wie Tarifkoordinatorin Astrid Westhoff mitteilte. Die dritte Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst ist für den 28. Februar (bis 1. März) geplant.

Am Dienstag legten Beschäftigte in Jugendämtern und Jugendfreizeiteinrichtungen ganztägig die Arbeit nieder. Am Morgen kamen zunächst etwa 100 Menschen in der Landesgeschäftsstelle der Gewerkschaft Verdi zusammen. Zu einer Demonstration vor dem Dienstsitz von Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) versammelten sich nach Gewerkschaftsangaben rund 500 Menschen. Kollatz ist Verhandlungsführer der Länder.

Im laufenden Tarifstreit um mehr Gehalt hatten Tausende Beschäftigte - darunter Erzieher und Lehrer - in der vergangenen Woche mit einem großen Warnstreik in der Hauptstadt ein Zeichen an die Arbeitgeberseite gesandt. Auch bundesweit gab es vielerorts Warnstreiks.

Nach Gewerkschaftsangaben sind deutschlandweit rund 2,3 Millionen Beschäftigte der Länder von den Tarifergebnissen betroffen. Zu den Forderungen der Gewerkschafter zählen: Sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro pro Monat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, darüber hinaus Verbesserungen bei der Eingruppierung. Die Länder halten das für nicht bezahlbar. (dpa)

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