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Informationsstele (Foto: ON Architektur, Berlin mit Weidner Händle Atelier, Stuttgart)

Berlin stellt für Besucher mehr als 200 Info-Säulen auf

Für Berlin-Touristen werden in den nächsten Jahren mehr als 200 Informationssäulen aufgestellt. Sie sollen vor allem an U- und S-Bahnhöfen sowie an besonders beliebten Sehenswürdigkeiten platziert werden, wie die drei beteiligten Berliner Senatsverwaltungen am Donnerstag mitteilten. Die sogenannten Info-Stelen bieten zum jeweiligen Standort Texte auf Deutsch und Englisch und eine Umgebungskarte an.

Die ersten acht Tafeln werden in diesem Herbst installiert, etwa am Alexanderplatz, am Bahnhof Zoo und am Schloss Charlottenburg. Die übrigen 218 Stelen sollen über die Stadt verteilt bis zum Jahr 2023 folgen. Die Stelen sind mit Aluminium verkleidet und in Anlehnung an die bestehenden städtischen Wegweiser Saphirblau lackiert. Als Stele versteht man in der Kunstwissenschaft eine frei stehende, mit einem Relief oder einer Inschrift versehene Platte oder Säule.

Verkehrssenatorin Regine Günther nannte das geplante Stelen-Netz einen Meilenstein. «Berlins Schätze sind so noch besser zu finden», sagte sie bei der Vorstellung. Nach einem Wettbewerb und anschließenden Verhandlungen hatte die Arbeitsgemeinschaft ON Architektur/Weidner Händle Atelier den Zuschlag für die Gestaltung der Stelen erhalten.

An ausgewählten Orten sind Stelen mit einem medialen Angebot geplant. Dieses Modell hat einen berührungsempfindlichen Bildschirm, über den Bildinformationen oder Texte zum Hören abgerufen werden können. Die Stelen sind etwa so hoch wie ein Fußballtor (2,42 Meter), 81 Zentimeter breit und 16 Zentimeter tief. Alle Info-Säulen sollen auch Stationen für den kostenfreien Zugang ins Internet (WLAN) sein. (dpa)

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