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Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité

Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité für Modernisierung länger geschlossen

Für einen Um- und Ausbau schließt das Medizinhistorische Museum der Berliner Charité vom kommenden Jahr an für längere Zeit. Die Arbeiten auf allen sieben Etagen erforderten eine Schließung von Anfang Februar 2020 bis voraussichtlich Ende 2021, teilte die Charité am Mittwoch mit. Für das Vorhaben stehen 12 Millionen Euro aus Mitteln von Bund und Land zur Verfügung. Vorgesehen ist zum Beispiel, dass die Fassade große Glassegmente bekommt. Auch bessere Klimatechnik soll eingebaut werden.

Der Pathologe Rudolf Virchow hatte das Museum 1899 als Pathologisches Museum eröffnet. Es befindet sich auf dem traditionsreichen Gelände der Charité in Mitte. Die Dauerausstellung spannt den Bogen über 300 Jahre Medizingeschichte. Dazu gibt es Schauen zu wechselnden Themen, aktuell zu australischer indigener Buschmedizin. Man wolle sich mit einer kostenfreien Finissage vom 30. Januar bis 2. Februar 2020 in die Umbauphase verabschieden, kündigte Museumsdirektor Thomas Schnalke an. (dpa)

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