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Michael Müller und Annegret Kramp-Karrenbauer (Fotos: dpa)

Es scheint schick zu sein „sich an Berlin abzuarbeiten“

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat gelassen auf die Fastnachts-Äußerungen von Annegret Kramp-Karrenbauer reagiert. Die CDU-Chefin hatte ja auch Teile der Berliner Gesellschaft als „Latte-Macchiato-Fraktion“ bezeichnet. Dem Radiosender 105‘5 Spreeradio sagte Müller, dass es offensichtlich schick sei, „sich an Berlin abzuarbeiten“. Aber diejenigen, die hier lebten und die über 40.000 Menschen, die jährlich hierher ziehen wüssten, dass Berlin eine offene und vielfältige Stadt sei, so Müller. Hier könne sich jeder mit seinem Lebensentwurf wohl fühlen. „Und wenn das schwer zu ertragen ist für eine Saarländerin oder für einen Baden-Württemberger, dann ist es eben so.“

Michael Müller spielt neben der Saarländerin Kramp-Karrenbauer auch auf Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer an, der Berlin ebenfalls heftig kritisiert hatte. (105'5 Spreeradio)

Podcast «Müller konkret»
mit dem Regierenden Bürgermeister, Michael Müller:
podcast.radiocenterberlin.de/muellerkonkret

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