Radfahrer_59018044.jpg
Radfahrer (Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/)

Berliner Bund der Steuerzahler (BdSt) warnt vor hohen Kosten für Radschnellverbindungen

Der Berliner Bund der Steuerzahler (BdSt) hat vor hohen Kosten für die neuen in Berlin geplanten Radschnellverbindungen gewarnt. Die dänische Firma Ramboll hat den Auftrag diese zu bauen. Nach deren Angaben sind ein bis zwei Millionen Euro pro Kilometer nötig. „Ziemlich hoch“, nannte Alexander Kraus, Vorstandsvorsitzender des Berliner Bundes der Steuerzahler, die Kosten. Dem Radiosender 105‘5 Spreeradio sagte Kraus, wenn dort Brücken geplant seien, „dann haben wir da natürlich die Befürchtung, dass hier Sachen gemacht werden, die wieder zu enormen Kostensteigerungen führen.“ Als Beispiel dafür nannte Kraus eine Fußgängerbrücke in der Europacity hier in Berlin. „Die hat schon, bevor überhaupt irgendetwas gebaut wurde, plötzlich eine Million Euro mehr gekostet als vorher geplant.“

Kraus appellierte an den Senat: „Nicht alles neu bauen, sondern bestehende Sachen mit ein bisschen Köpfchen, richtig umbauen.“

Rad-Autobahnen