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Verleihung des Deutschen Radiopreises 2018 in Hamburg (Foto: Georg Wendt/dpa)

Rockige Preisverleihung: Lenny Kravitz heizt Radiomachern ein

Mit rockigen Songs von Weltstar Lenny Kravitz haben sich Deutschlands Radiomacher in Hamburg gefeiert. Der 54-Jährige war am Donnerstagabend der künstlerische Hauptact bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises. Bei der Gala im «Schuppen 52» heizte der US-Rocker vor knapp 1000 Gästen mit zwei Songs aus seinem noch unveröffentlichten Album «Raise Vibration» und dem Klassiker «Fly Away» ordentlich ein. Preise wurden in elf Kategorien verliehen, davon sechs an private und fünf an öffentlich-rechtliche Sender.

Unter den Laudatoren fanden sich Olympiasieger, Schauspieler und ein Ex-Bundesminister. Neben Kravitz - der die Gala mit dem Song «Low» eröffnete und auch am Ende noch einmal auf der Bühne stand - sorgten Max Giesinger, Michael Schulte, Revolverheld, Dua Lipa, Namika und Glasperlenspiel für Stimmung. Durch den Abend führte die gewohnt frech-witzige Barbara Schöneberger im asymmetrischen schwarzen Kleid mit gewagt hohem Beinausschnitt.

133 Sender hatten 385 Vorschläge eingereicht, mehr als je zuvor. Über die Gewinner entschied eine vom Grimme-Institut ausgewählte unabhängige Jury. Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Die Gala wurde bereits zum neunten Mal federführend vom NDR in Hamburg ausgerichtet. 69 öffentlich-rechtliche und private Radios übertrugen sie live.

Kravitz betonte die Bedeutung des Radios beim eigenen Karrierestart 1989. «Ich bin durch die Straßen von New York gelaufen und da hörte ich dann meinen Song aus dem Radio eines Autos.» Für ihn sei das ein unvergesslicher Moment gewesen.

Alle Gewinner unter:
www.deutscher-radiopreis.de


Spreeradio für den Radiopreis nominiert

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Yvonne Fricke, Programmdirektorin und Christian Haffmann, Chefredakteur News

Mit dem Newsformat «Spreeradio deckt auf» hat es 105‘5 Spreeradio ins Finale des Deutschen Radiopreises 2018 geschafft! Der Sender wurde von der Grimme-Jury für das «Beste Nachrichten- und Informationsformat» nominiert.


Spreeradio deckt auf - Wir informieren Berlin

105'5 Spreeradio deckt auf

Jeder Mensch in Deutschland bekommt in nur fünf Minuten Ihre persönliche Adresse - und Sie bekommen nichts davon mit. Hier in Berlin ist es sogar online möglich, diese Daten abzurufen. Und das Land kassiert dafür auch noch jedes Mal fünf Euro. Das einzige, was man dafür benötigt, sind Vorname, Nachname und das Geburtsdatum. Das steht so im Bundesmeldegesetz, ist aber kaum jemanden bekannt.

Bei der Recherche für unser Newsformat «Spreeradio deckt auf» stießen wir auf jede Menge Nicht- und Halbwissen zu diesem Thema in den Behörden, ungläubiges Kopfschütteln bei Berlinerinnen und Berlinern - und die Erkenntnis, dass kein Grundrecht uneingeschränkt gilt.

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