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Vorstellung des Mauer- und Kunstprojekts "DAU Freiheit" (Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Berliner Mauer- und Kunstprojekt soll keine «Disney-DDR» werden

Seit Tagen wird darüber diskutiert, jetzt haben die Veranstalter Details verraten: Berlin soll wieder eine Mauer bekommen - für das Kunstprojekt «DAU Freiheit». Dabei sollen ab 12. Oktober täglich 1500 bis 3000 Besucher das eingeriegelte Viertel am Boulevard Unter den Linden mit Kunst und Filmen erkunden können.

Am 9. November, dem Jahrestag des Mauerfalls, soll die Mauer wieder zerstört werden. Zentrum ist ein Filmprojekt des russischen Filmemachers Ilya Khrzhanovsky, der dafür in einer eigens nachgebauten Film-Stadt in der Ukraine auf Zeitreise in die Sowjetunion ging.

Eine Genehmigung der Behörden hat «DAU Freiheit» noch nicht, wie Veranstalter Thomas Oberender von den Berliner Festspielen am Dienstag sagte. «Wir sind da mittendrin.» Trotz der Mauer soll es laut Oberender keine «Disney-DDR» werden. Kostümierte Darsteller wird es bei dem Berliner Event, das nach Angaben der Produktionsfirma ein Budget von 6,6 Millionen Euro hat, nicht geben. Das «Visum», so nennt sich das Ticket für Besucher, kostet ab 15 Euro. (dpa)

Kunstprojekt DAU: www.dau.xxx