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Luftbrücke (Foto: -/dpa)

Die Hilfsorganisation Care sucht Zeitzeugen

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurden im zerstörten Nachkriegsdeutschland fast zehn Millionen CARE-Pakete mit Lebensmitteln, Kleidung und Werkzeug an die notleidende Bevölkerung verteilt. Gehören Sie zu den tausenden Familien, die so ein lebensrettendes CARE-Paket erhielten? Fragen Sie Ihre Großeltern, fragen Sie Ihre Eltern und Ihre Bekannten, und lassen Sie uns an Ihrer Geschichte teilhaben!

Heute, 70 Jahre später, ist CARE eine der weltweit größten Hilfsorganisationen und möchte unsere Geschichte anhand Ihrer Erinnerungen erzählen und so für zukünftige Generationen erhalten.

Melden Sie sich!

Ansprechpartnerin: Christina Ihle
E-Mail: ihle@care.de
Tel. 0228 - 97563 581
Adresse: Care Deutschland, Siemensstraße. 17, 53121 Bonn

Rosinenbomber kehren nach Berlin zurück

70 Jahre nach dem Ende der Luftbrücke kommen die Rosinenbomber zurück nach Berlin. Mit Flügen von Original-Maschinen des Typs Douglas DC-3 soll vom 10. bis 17. Juni an die historische Hilfsaktion erinnert werden, wie der Förderverein Luftbrücke Berlin 70 am Mittwoch mitteilte. Von 1948 bis 1949 hatten Flugzeuge der Alliierten die abgeschnittenen Einwohner West-Berlins via Luftbrücke mit Lebensmitteln versorgt. Die Maschinen gingen als Rosinenbomber in die Geschichte ein. Auch der Überflug über das Brandenburger Tor und den früheren Flugplatz Tempelhof im Juni sei nun genehmigt, so der Verein.

Auch über Wiesbaden (Hessen), Faßberg (Niedersachsen) und Jagel (Schleswig-Holstein) soll mit Flügen an die Luftbrücke erinnert werden. Die Orte waren Teil der damaligen Routen nach West-Berlin. Mit fast 280 000 Flügen wurden mehr als zwei Millionen Tonnen Güter nach Berlin gebracht. Nach Angaben des Fördervereins übernimmt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Schirmherrschaft für die Veranstaltung. (dpa)

foerderverein-luftbruecke-berlin-70.de