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Action-Thriller mit Mark Wahlberg als Elite-Soldat, der verhindern muss, dass radioaktives Material in die falschen Hände gerät

Die Bewertung von Hans-Ulrich Pönack
Die Action-Choreographie ist beeindruckend (= es kitzelt Testosteron)
3 Pönis: Geht so

Mile 22

Genre: Action/Thriller
Produktion: USA 2018
Laufzeit: 94 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: Peter Berg
Darsteller: Mark Wahlberg, John Malkovich, Lauren Cohan, Iko Uwais, Ronda Rousey...

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Kinostart:
13. September 2018

Pönis Filmkritik anhören:

Mile 22

Zum Film:

Sie arbeiten außerhalb staatlicher Grenzen, in einer Welt ohne greifbare Gegner. Für die Regierung sind sie „Geister“ – unsichtbar erledigen sie alle Jobs, bei denen Diplomatie und militärische Lösungen versagen.

Elite-Agent James Silva (Mark Wahlberg) wird in die Botschaft eines südostasiatischen Landes einberufen, um eine gefährlich hohe Menge an verschwundenem radioaktiven Material wiederzubeschaffen, das mehrere Großstädte weltweit auslöschen könnte. Als plötzlich der mysteriöse Spion Li Noor (Iko Uwais) James Silva und seiner Spezialeinheit einen Deal vorschlägt, beginnt ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit. Denn es gibt eine Bedingung für den Geheimnisaustausch: Li Noor will schnellstmöglich außer Landes gebracht werden.

Diese Mission entpuppt sich als hochgradig brisant und ruft zahlreiche Gegner auf den Plan, welche den Weg zum Flughafen zur heißen Kampfzone machen. Vor Silva und seinem Team liegen nur 22 Meilen... (Universum Film)

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Foto: Mile 22 (Universum Film)

Hans-Ulrich Pönack über den Film:

(...) 2006 hatte der überarbeitete und alkoholkranke New Yorker Polizist Jack Mosley (Bruce Willis) eine eigentlich einfache Aufgabe zu erledigen: nämlich einen Zeugen aus dem Gefängnis in das nur 16 Straßenblocks entfernte Gerichtsgebäude zu bringen. Wo der aussagen soll. Doch dies wollen viele verhindern. "16 Blocks" hieß der Film von Richard Donner. 2018 bekommt Elite-Agent James Silva (MARK WAHLBERG) eine ähnliche Aufgabe. James ist der Leiter eines Phantomkommandos namens "Overwatch", das immer dann von der US-Regierung aktiviert wird, wenn sämtliche Regeln und Diplomatie unmöglich geworden sind auch ein Militär-Einsatz nichts mehr bringen würde. Allerdings sind sich CIA-Kollegen uneinig darüber, ob jener Zyniker James Silva nur psychisch instabil, also ein Soziopath, oder "nur so" völlig überkandidelt oder nur ein Mistkerl oder alles zusammen ist. Dieser Typ redet nicht nur sehr viel, im Gegensatz zu den sonstigen - wortkargen - filmischen CIA-Krawallbrüdern, sondern hat auch diesen nervösen Tick, ständig ein Gummiarmband gegen sein Handgelenk schnellen zu lassen. Der hat sie doch nicht alle. Beziehungsweise:

Ein Durchgeknallter knallt sich durch. Seine neueste Aufgabe lautet, in der indonesischen Hauptstadt Jakarta den einheimischen Whistleblower und Polizei-Aussteiger Li Noor (IKO UWAIS) zu einem nur 22 Meilen (= rund 35 Kilometer) entfernten Flugplatz zu bringen, wo der Typ ausgeflogen werden soll. Denn nur Li kennt den Code für eine DVD, auf der Daten über den terroristischen Klau von radioaktivem Material befindet, durch das die USA bedroht ist. Diesen Code will der kampfsporterfahrene Li allerdings nur zur Verfügung stellen, wenn er sich außer Landes befindet. Und: Falls er nicht am Leben bleiben sollte, zerstört sich die Scheibe von selbst. Habe ich schon gesagt, dass fortan in jedem Moment, quasi an jeder Ecke, eine gierige böse Meute nur darauf aus ist, die Beiden zu killen??? Während Silva mit seinen ständigen Fuck-Fuck-Fuck-Monologen antwortet. Und mit seinen Kanonen-Waffen, natürlich.

Na klar, "Mission: Tom Curise-Impossible" winkt ebenso wie Jason Bourne, doch alles viele Spuren und Action-Merkmale härter. Das reinste grausame Spießrutenlaufen setzt ein. Leichen pflastern ihren Weg, zumal sich Silva auch in private Kampfscharmützel befindet: schließlich hat er sich viele Feinde im Verlaufe seiner "Karriere" gemacht. Und die sehen jetzt Möglichkeiten, es ihm heimzuzahlen. Der örtliche Geheimdienstchef Axel (SAM MEDINA) will, dass Köpfe rollen. Die Action-Choreographie ist beeindruckend. Neben der furiosen Kampfmaschine Mark Wahlberg, die nach "Lone Survivor" (2013), "Deepwater Horizon" (2016) und "Boston" (2016) zum vierten Mal mit Regisseur Peter Berg zusammenarbeitet, ist der aus Jakarta stammende und seit den beiden "The Raid"-Massakern bekannte 34-jährige IKO UWAIS der eigentliche Star und - im wahrsten Sinne - der Haudegen, besser brutale Knochenbrecher. Während im Hintergrund "Mother" JOHN MALKOVICH als "sauberer" "Overwatch"-Boss coole Befehle erteilt, wird es am Ende plötzlich völlig böse-haarsträubend. Was für (k)eine Lösung!

Klar doch, an der Verrohungs-Fortführung wird gerade gearbeitet; und einen Teil 3 soll es auch geben (= es kitzelt Testosteron.

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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