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Ein eisigartiges Abenteuer: Ein junger Yeti macht sich auf die Suche nach einem „Smallfoot“ - einem Menschen

Die Bewertung von Hans-Ulrich Pönack
Kein riesiger Spaß-Gigant, verbreitet aber gute, solide Laune
3 Pönis: Geht so

Smallfoot

Genre: Animations-/Zeichentrickfilm
Produktion: USA 2018
Laufzeit: 97 Minuten
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Regie: Karey Kirkpatrick
mit den deutschen Stimmen von: Kostja Ullamnn, Aylin Tezel, Chris Tall, Luise Befort...

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Kinostart:
11. Oktober 2018

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Smallfoot

Zum Film

„Smallfoot“ stellt eine Legende auf den Kopf: Ein aufgeweckter junger Yeti entdeckt etwas, das es angeblich gar nicht gibt – einen Menschen.

Die Neuigkeit von diesem „Smallfoot“ löst in der einfachen Gemeinschaft der Yeti enorme Unruhe darüber aus, was es denn sonst noch in der großen Welt jenseits ihres verschneiten Dorfes gibt. Und das ist erst der Beginn einer ganz neuen, nie dagewesenen Geschichte über Freundschaft, Mut und Entdeckerfreude… (Warner Bros.)

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Foto: Smallfoot (Warner Bros.)

Hans-Ulrich Pönack über den Film:

(...) mit dem "DreamWorks"-Animations-Spaß "Ab durch die Hecke" machte sich der Filmemacher KAREY KIRKPATRICK 2006 bekannt. Jetzt startet sein neuestes am Computer "gezeichnetes" Spektakel: die musikalische Abenteuer-Komödie "Smallfoot", auch im 3 D-Format.

Es war einmal. Da lebten die Yetits fernab, in den Bergen, über den Wolken. Mit eisernen, sprich steinigen Gesetzen. Dass irgendwo auch "irgendwie" Menschen leben, halten sie für ein Gerücht. Doch als der kleine Migo versehentlich doch auf einen "Smallfoot", also Menschen, einen "Kleinfuß", trifft, glauben ihm das die Anderen nicht. Vor allem nicht ihr Anführer, der Steinhüter. Der alles dransetzt, dass die geordneten Verhältnisse so bleiben wie sie waren. Um nicht als Spinner zu gelten, beschließt Migo, sich selbst auf den Weg zu machen, um seinen verschwundenen Smallfoot zu finden.

Schnitt. Unter den Bergen. Bei der Gattung Mensch. Wo Percy lebt. Ein überheblicher Spinner. Angeber. Der fürs Internet Reiseshows dreht. Also drehen will. Aber nie "richtig" dazu kommt. Als er mit Migo in Kontakt gerät, sieht er d i e Video-Star-Chance seines Lebens. Doch dann verläuft vieles anders als geplant.

Das von den Studios Sony & Warner gemeinsam produzierte neue Animations-Abenteuer läuft routiniert durch. Kann mit putzig animierten Gesellen punkten, ist aber auch viel zu vorhersehbar angelegt, besitzt einige flotte Musikalität und läuft gegen Ende so richtig zu Sinn-Hochform auf. Wenn es darum geht, das Miteinander zu betonen. Die gegenseitige Aufeinander-Neugier hervorzuheben. Motto: "Fremde" sind zu akzeptieren. Denn man kann mit ihnen durchaus gut und gemeinsam zusammenleben.

Wenn Toleranz über Eigensinn furios vermittelt wird: "Smallfoot", der Animationsfilm, ist kein riesiger Spaß-Gigant, verbreitet aber gute, solide Laune.

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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