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Oktoberfest in Berlin (Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa)

Top10 Berlin empfiehlt die besten Oktoberfest-Partys 2018 in Berlin

O’zapft is! Wiesn-Stimmung und Hütten-Gaudi – die deutsche Hauptstadt hat sich in den letzten Jahren zur größten Oktoberfestmetropole außerhalb Bayerns etabliert!

Längst sind Lederhose, Dirndl und Co. auch bei uns im Norden angekommen. Auch 2018 heißt es daher in Berlin wieder „O’zapft is“! Vielerorts wird zünftig geschunkelt, der Maßkrug gestemmt und Schweinshaxn, Weißwurst und Brezn verdrückt. Wir haben die schönsten und verrücktesten Oktoberfeste in Berlin für euch. Na dann: Prosit!

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Oktoberfest  (Foto: Tobias Hase/dpa)

«O'zapft is» - Wo Berlin das Oktoberfest kopiert

Auf der Münchner Theresienwiese findet wieder das größte Volksfest der Welt statt. Haxn, Weißwurst und Schweinsbraten locken jährlich rund sechs Millionen Menschen zum Oktoberfest in der bayerischen Landeshauptstadt. «O'zapft is» gibt es aber auch in Berlin: An verschiedenen Orten in der Stadt wird die bayerische Gemütlichkeit samt Oktoberfestbier und Live-Bands nachempfunden.

Zu den bekanntesten Adressen gehört das Hofbräuhaus an der Karl-Liebknecht-Straße in Berlin-Mitte. Parallel zur Münchner Wiesn zapft das Wirtshaus am Samstag ein Fass des traditionellen Hofbräu Oktoberfestbieres an. Ab dann werden für die gesamte Oktoberfest-Zeit bis einschließlich 7. Oktober zünftige Speisen in echter Tracht serviert, für selige Bierzelt-Stimmung sorgt eine Showband.

Die einheimischen und «zuagroasten» Wiesnbesucher finden auch im Löwenbräu-Festzelt mit Biergarten am Hauptbahnhof Platz. Auf der Speisekarte stehen dort Wiesnschmankerl wie Schweinswürstchen vom Grill und Kartoffelknödel.

Jede Menge bayerische Spezialitäten soll es auch im Biergarten und in der Gaudi-Stube auf dem Alexanderplatz in Berlin-Mitte geben. Beim täglichen Dirndlwettbewerb entscheidet sich, wem die traditionelle Tracht am besten steht. Der Biergarten und die «Gaudi-Stube» mit Maibaum am Park Inn öffnen bei freiem Eintritt vom 21. September bis zum 7. Oktober.

Das 68. Oktoberfest des Berliner Schaustellerverbandes richtet sich an die ganze Familie: 50 Schausteller sorgen auf dem Zentralen Festplatz am Kurt-Schumacher Damm in Wedding mit Autoscooter, Kinderkarussells und Ballwerfen für Kirmes-Atmosphäre. Am Tag der Deutschen Einheit tritt im größten Festzelt der Stadt die volkstümliche Musikgruppe «De Randfichten» auf, die mit dem «Holzmichl» deutschlandweit bekannt wurden. Der Eintritt zum Volksfest ist an allen Tagen frei, der Besuch im Festzelt kostet für alle über 14 Jahren jeden Freitag, Samstag und am 2. Oktober fünf und am 3. Oktober zehn Euro. Mittwoch ist Familientag mit halben Preisen auf allen Karussells und Bahnen.

Auch an der Zitadelle Spandau ist das Oktoberfest mittlerweile Tradition. Vom 28. September bis zum 27. Oktober öffnet jeweils freitags und samstags das große Festzelt mit mehr als tausend Sitzplätzen. Die Musik bei den «Berlin-Brandenburger Wiesn», wie das Fest offiziell heißt, kommt von einer bayerischen Oktoberfest-Band. Der Eintritt ohne Reservierung kostet zehn Euro.

Den Bayern einen Schritt voraus sind die «Spreewiesn» am Postbahnhof in Berlin-Friedrichshain: Dort werden schon eine Woche vor offiziellem Anstich in München Lederhosen getragen und Masskrüge gehoben. Eine fünfköpfige Kapelle bespielt die Holzhütte, die noch bis in die späten 90er Jahre auf der Münchner Theresienwiese stand. Die Besonderheit: Bis zum 22. Oktober steigt dort jeden Montag ab 18 Uhr Berlins größtes schwul-lesbisches Oktoberfest, wo zu Obstler und Brez'n Drag-Ikonen für Unterhaltung sorgen.

Der Verein der Bayern in Berlin e.V. lässt es sich natürlich auch nicht nehmen, ein eigenes Fest auszurichten. Wer echte Bayern treffen will, ist dort gut aufgehoben. Am 28. und 29. September geht es ab 16 Uhr los - mit Trachtenfest, Schuhplattlern und Alphornbläsern. Und jeder Menge Festbier, versteht sich. (dpa)

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