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 (Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dp)

Sehr gute Qualität der Berliner Badegewässer zum Beginn der Badesaison

In keiner anderen Millionenstadt gibt es derart viele und vielfältige Möglichkeiten zum Baden an natürlichen Gewässern wie in Berlin. Alle Badegewässer an den 39 offiziellen Badestellen sind zum Baden geeignet.

Am 15. Mai beginnt in Berlin die offizielle Badesaison, die bis zum 15. September andauert. In dieser Zeit lässt das LAGeSo im 14-tägigen Rhythmus die physikalisch-chemische und mikrobiologische Beschaffenheit der Berliner Oberflächengewässer überprüfen. Aufgrund der besonderen Verschmutzungsrisiken durch die Zuflüsse von Spree und Havel aus dem Berliner Stadtgebiet finden im Bereich der Unterhavel weiterhin verdichtete Untersuchungsreihen im wöchentlichen Rhythmus statt.

Aufgrund des Vorkommens neuer Blaualgen im letzten Jahr werden diese jetzt auch regelmäßig überwacht. Blaualgen gehören zum natürlichen Gewässerökosystem. Die neuartigen Blaualgen im Tegeler See kommen locker auf Wasserpflanzen oder im Schilf vor. Die aktuellen Ergebnisse der Blaualgenuntersuchungen an allen Badestellen des Tegeler Sees zeigen, dass trotz des Vorkommens geringer Konzentrationen, derzeit keine akute Gefährdung durch Blaualgenentwicklung besteht. Präventiv sollten insbesondere Kinder den Kontakt mit Algenansammlungen und angeschwemmten Wasserpflanzen vermeiden. Hunde sollten angeleint werden.

Über die jeweilige Badestelle und die hygienische Beurteilung der Badegewässerqualität können jederzeit Informationen abgerufen werden über:

Internetauftritt des LAGeSo:
www.berlin.de/lageso/gesundheit/gesundheitsschutz/badegewaesser

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