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A Quiet Place

Thriller mit Emily Blunt...

Die Bewertung von Hans-Ulrich Pönack
Horror-Spannung mit viel Ideenreichtum!
4 Pönis: Richtig gut

A Quiet Place

Genre: Thriller
Produktion: USA 2018
Laufzeit: 90 Minuten
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Regie: John Krasinski
Darsteller: Emily Blunt, John Krasinski, Millicent Simmonds

Filmseite: paramount.de/aquietplace
Kinostart:
12. April 2018

Pönis Filmkritik anhören:

Kinotipp 12.04.2018 «A Quiet Place»

Zum Film:

Im US-Thriller «A Quiet Place» kämpft eine junge Familie nach einer Invasion außerirdischer Kreaturen ums Überleben. Die mysteriösen, gefährlichen Bestien lauern überall und werden von Geräuschen angelockt.

Lee Abbott, seine hochschwangere Frau Emily, seine gehörlose Tochter Regan und Sohn Noah müssen sich deshalb vollkommen lautlos verhalten, weil das kleinste Geräusch für sie tödlich sein könnte.

Die britische Darstellerin Emily Blunt («Edge of Tomorrow») und der US-Amerikaner John Krasinski («Detroit»), die auch im richtigen Leben ein Ehepaar sind, spielen die Hauptrollen in dem Horrorfilm, bei dem Krasinski zudem erstmals Regie führte. Die Rolle der Regan spielt Millicent Simmonds («Wonderstruck»), die tatsächlich taub ist und den anderen Darstellern am Set die Gebärdensprache beibrachte. (dpa)

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A Quiet Place (Foto: Jonny Cournoyer/Paramount Pictur)

Hans-Ulrich Pönack über den Film

(...) Die laute Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Töne, Sprachen, Musikalität oder sonstige normale Geräusche sind verschwunden. Mensch muss höllisch aufpassen, will er überleben: Ein herausstehender Nagel auf der Treppe oder die Geburt eines Kindes werden zu lebensbedrohlichen Situationen. Lärmendes Spielzeug lässt die Biester Beute-"aktiv" werden. Selten ist es im Kinosaal so ruhig; Popcorn-Rascheln out. Horror als Nervenanspannung anstatt als Abschlachte-Fiktion. Adrenalinschübe zuhauf auch auf der Zuschauer-Seite. Währenddessen auf der Leinwand eine eigene tonale Welt existiert. Und für überraschende, verblüffende wie gruselige Wendungen reichlich sorgt.

Im Mittelpunkt: Die auch im realen Leben taube Nachwuchsschauspielerin MILLICENT SIMMONDS als renitenter Teenager Regan und ihr sagenhaft ausdrucksstarkes Gesicht. In das sie alles "packen", mit dem sie die volle Kanne Emotionen ausdrücken muss. Wie sie das anstellt, ist meisterhaft. In einem Film, der als Originalsprache nicht nur Englisch, sondern auch die US-amerikanische Gebärdensprache angibt. Selten und mutig. Faszinierend und bedrohlich-wirkungsvoll. "A QUIET PLACE" bietet Horror-Spannung mit viel Ideenreichtum; ist fordernd und erlebbar. Kitzelt nicht zuletzt fürchterlich an unseren eigenen Ohren,

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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A Quiet Place