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"Ant-Man" und seine Mitstreiterin "The Wasp" kämpfen in einer anderen Dimension und gegen Super-Schurkin "Ghost"

Die Bewertung von Hans-Ulrich Pönack
"Ant-Man 2" ist einmal mehr witzig, selbstironisch, fröhlich-ungestüm
3 Pönis: Geht so

Ant-Man and the Wasp

Genre: Action/Science-Fiction
Produktion: USA 2018
Laufzeit: 118 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: Peyton Reed
Darsteller: Paul Rudd, Evangeline Lilly, Michael Douglas, Michelle Pfeiffer, Laurence Fishburne...

Filmseite: www.disney.de/ant-man-and-the-wasp
Kinostart:
26. Juli 2018

Pönis Filmkritik anhören:

Ant-Man and the Wasp

Zum Film:

Das Marvel Cinematic Universe wächst um ein bildgewaltiges und actiongeladenes Abenteuer rund um den einstigen Trickbetrüger Scott Lang (Paul Rudd), der dank seines Ant-Man-Anzugs die einzigartige Fähigkeit besitzt, gigantisch groß zu wachsen oder sehr sehr klein zu schrumpfen.

Unmittelbar nach den Ereignissen von „The First Avenger: Civil War“ wird er von Hope van Dyne (Evangeline Lilly) und Dr. Hank Pym (Michael Douglas) um Hilfe in einer dringenden neuen Mission gebeten. Scott kehrt zurück in den Anzug und muss lernen, zusammen mit seiner genialen Mitstreiterin The Wasp im Team zusammen zu kämpfen, um Geheimnisse aus der Vergangenheit aufzudecken... (Marvel/Walt Disney)

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Foto: Ant-Man and the Wasp (Marvel/Walt Disney)

Hans-Ulrich Pönack über den Film

(...) vor drei Jahren überraschte "Ant-Man" als Kino-Sommer-Hit. Motto: Leute, ich habe Menschen geschrumpft". Dr. Henry "Hank" Pynn erfand die Schrumpf-Technik. Unter Zuhilfenahme von irgendwelchem Molekülen-Krimskrams können Homo Sapiens auf die Größe eines Insekts verkleinert werden. Mittels eines speziellen Helms. Und eines metallenen Anzugs, der mit enormen Kräften ausgestattet ist. Es war die Geburtsstunde von Ant-Man. Mit bürgerlichem Namen: Scott Lang.

Drei Jahre später taucht Scott Lang alias Ant-Man (PAUL RUDD) wieder auf. Steht zwar unter Hausarrest, verordnet vom FBI, deshalb war er im Übrigen im Frühjahr auch nicht bei "Avengers: Infinity War" mit-dabei, wo sich doch fast alle bekannten Marvel-Helden versammeltne, aha, doch dann brauchen ihn Dr. Pynn (MICHAEL DOUGLAS) und dessen Tochter Hope (EVANGELINE LILLY), Scotts Ex, für ein neues "Ding". Da existiert irgendwo eine alternative Dimension namens "Quantum Realm" - nicht fragen, zuhören -, wo die Mutter von Hope, Janet Van Dyne alias Wasp (MICHELLE PFEIFFER), festsitzt und auf Befreiung wartet. Mittels einer selbstgebauten Maschine soll das Abenteuer starten. Doch natürlich gieren zwielichtige Gestalten nach diesem Teil, etwa Geschäftsmann Sonny Burch (WALTON GOGGINS) und die mysteriöse biestige Frau Ghost, bürgerlich: Ava Starr, ein Wesen mit molekularer Instabilität (HANNAH JOHN-KAMEN) - nicht fragen, weiterlesen -, so dass man sich nun erst einmal "zum Herumtollen" aufschwingt.

Alles Quatsch? Klar. Aber hübscher. "Ant-Man 2" ist einmal mehr witzig, selbstironisch, fröhlich-ungestüm. Mit humorigen Einzelmotiven, die in Erinnerung bleiben: Etwa wenn Ant-Man mit riesigen Weinkrämpfen "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" liest; oder wenn er - allein zu Haus - sich vollstopft mit Anti-Gesundheits-Fraß, miesen Filmen und das Schlagzeug malträtiert nach dem Motto: Es lebe das Kind im Manne! Oder wenn dieser Ant-Lang sich mit der Frage befasst, ob es sich Wissenschaftler nicht zu einfach machen, in dem sie einfach vor jeder Erkenntnis das Wort "Quantum" setzen, um diese "bedeutend" klingen zu lassen? Will sagen: Hier purzeln schelmische Gags. Das Abenteuer läuft dagegen weitgehend fremdelnd ab. Mit "normalem" Superhelden-Furioso-Charme.

Wer "Ant-Man 2" annimmt als Spaß - Jux - Tollerei mit Popcorn-Geschmack, kriegt die lustige Unterhaltungskurve. Für Marvel-Film-Fundamentalisten bleibt das Warten auf das Hau-Drauf-Super-Super-Spektakel demnächst. Dies hier ist nämlich "nur": pures Sommer-Sonnen-Kintopp.

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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