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Hobbs und Shaw müssen mal wieder zusammen arbeiten, um den Superschurken Brixton aufzuhalten

Die Bewertung von Hans-Ulrich Pönack
Gekonnte Power-Power-Action inmitten einer gigantischen Stunt-, Trick und Ulk-Show
4 Pönis: Richtig gut

Fast & Furious: Hobbs & Shaw

Genre: Action
Produktion: USA 2018
Laufzeit: 136 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: David Leitch
Darsteller: Dwayne Johnson, Jason Statham, Idris Elba, Vanessa Kirby

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Kinostart:
01. August 2019

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Fast & Furious: Hobbs & Shaw

Zum Film:

Dass Feinde zu Freunden oder sogar Familie werden, war von Anfang an eines der wichtigsten Naturgesetze im Fast & Furious-Universum. Hochgetunte Supercars und atemberaubende Action sind immer garantiert – aber das Herz der Blockbuster-Reihe war von Anfang an die besondere Freundschaft der Helden untereinander.

FAST & FURIOUS: HOBBS & SHAW setzt genau hier an. Dwayne Johnson als Secret Service-Agent Luke Hobbs und Jason Statham als geächteter Ex-Elitesoldat Deckard Shaw verpassen seit ihrem ersten Aufeinandertreffen in Fast & Furious 7 keine Gelegenheit, dem anderen das Leben schwer zu machen – und lassen dabei nicht nur Worte, sondern mitunter auch ihre Fäuste sprechen.

Als sie von den bedrohlichen Plänen des internationalen Terroristen Brixton (Idris Elba) erfahren, sehen sie sich gezwungen zusammenzuarbeiten. Durch genetische und kybernetische Weiterentwicklung hat sich Anarchist Brixton zum unschlagbaren Gegner perfektioniert, dem es sogar gelingt, Shaws brillante Schwester (Vanessa Kirby), eine abtrünnige MI6-Agentin, zu überwältigen. Allein haben weder Hobbs noch Shaw eine Chance gegen ihn und so bleibt den beiden Widersachern nichts anderes übrig, als sich gemeinsam in den Kampf zu stürzen. (Universal Pictures)

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Foto: Fast & Furious: Hobbs & Shaw (Universal Pictures)

Hans-Ulrich Pönack über den Film:

(...) bislang gab es 8 „reguläre“ Action-Abenteuer dieser Reihe um „Die Schnellen und die Wilden“, die weltweit, zwischen 2001 und 2017 entstanden, mit über 5 Milliarden US-Dollar Gesamteinnahmen zur kommerziell erfolgreichsten in der Filmgeschichte zählt. Bin erst bei Ausgabe 7 kritisch eingestiegen und fand dann auch Folge 8 „heiß“. Nun also NICHT, wie erst annonciert, Film 9 = DER wird gerade erst gedreht und soll im Mai 2020 die Leinwände erreichen, sondern ein Spin-off, also ein ABLEGER. Man nimmt zwei Beteiligte aus dem „Fast & Furious“-Universum, Luke Hobbs (DWAYNE JOHNSON) und Deckard Shaw (JASON STATHAM), und richtet mit ihnen einen „Zwischendurch-Aufreger“ ein. Um innerhalb der Wartezeit auf den nächsten „amtlichen“ Kracher etwas zusätzliches „Portogeld“ einzunehmen. Mal sehen, ob das Business funktioniert.

Wobei „Muckibude“ Dwayne Johnson zum fünften Male als Luke Hobbs auftritt, während „Aggressor“ Jason Statham zum dritten Male in die Rolle von Deckard Shaw schlüpft. Beide Agenten-Figuren und Alpha-Hünen können sich – eigentlich – überhaupt nicht ausstehen. Sind sozusagen „Testosteron-Zicken“. Doch es hilft nichts – sie müssen ZUSAMMEN-ackern. Um bestehen zu können. In den USA wurde, um die Jugendfreigabe PG-13 zu bekommen, eine Szene entfernt, in der Luke-Dwayne einem Gegner ein Auge ausbeißt und auf den Boden spuckt. In Deutschland erhielt der Streifen von der FSK die Jugendfreigabe ab 12 Jahren. Natürlich auch ohne besagte Szene.

Für die Rolle des Schurken, des genetisch vervollkommneten Cyber-Terroristen Brixton Lore, wurde der britische Hüne IDRIS ELBA verpflichtet: „Golden Globe“-Preisträger für die Titelrolle in der BBC-Serie „Luther“ und auch als Avengers-Type Heimdall („Avengers: Age of Ultron“) bekannt. Brixton ist, Innen wie Außen, technisch „aufgerüstet“ worden und so gut wie unschlagbar. Sein Auftrag: Wir sind bekanntlich zu viele auf dem Planeten Erde. Also muss „aufgeräumt“ werden. Heißt: Die vielen „Schwachen“ gilt es auszumerzen. Nur „Starke“ sollen überleben dürfen. Ein Virus soll dies bewirken. Was Deckards Schwester (VANESSA KIRBY/“The Crown“) auf den Plan ruft. Eine durchaus rauflustige, kampferprobte Amazone. Sie hat sich den Virus selbst gespritzt und will die Menschheit dadurch schützen. Wird deshalb gejagt, während Hobbs & Shaw verzweifelt versuchen, auch ihr Leben zu retten. Oder so.

Denn der Inhalt-hier ist eigentlich völlig piep-egal. Ebenso, dass die Mütter der beiden Raufbolde nebenbei auch etwas mitmischen (wobei HELEN MIRREN als im Gefängnis inhaftierte Mama von Deckard-Statham kleine feine amüsante Ironie-Spitzen herbeilächelt). VOLL-Vorrangig: Es dampft VIEL und GEWALTIG und KRACHT zünftig. Action als gehobener Budenzauber, der weder nach Logik oder Sinn und Irgendetwas fragt, sondern nur Spaß machen soll. Ebenso wie die markigen, coolen Verscheißerungs-Sprüche zwischen den rüden Antipoden.

„Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ ist wie ein Besäufnis. Wie ein Rausch. Man wird für über zwei Stunden regelrecht „betäubt“ und angemessen besoffen gemacht bei dermaßen wildem, wüstem, gekonntem Power-Power-Action inmitten einer gigantischen Stunt-, Trick und Ulk-Show (= 4 PÖNIs).

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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