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Im dritten Teil der Reihe „Hotel Transsilvanien“ unternimmt die Monster-Familie rund um Papa Drakula eine Kreuzfahrt

Die Bewertung von Hans-Ulrich Pönack
"Transsilvanien 3" - Motto: Wir sind doch alle nur irgendwie ulkige Viecher dieser Welt
2 Pönis: Mäßig

Hotel Transsilvanien 3 - Ein Monster-Urlaub

Genre: Animations-/Zeichentrickfilm
Produktion: USA 2018
Laufzeit: 97 Minuten
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Regie: Genndy Tartakovsky
mit den deutschen Stimmen von: Rick Kavanian, Janina Uhse, Anke Engelke

Filmseite: www.hotelt3.de
Kinostart:
16. Juli 2018

Pönis Filmkritik anhören:

HOTEL TRANSSILVANIEN 3 - EIN MONSTER-URLAUB

Zum Film:

In Sony Pictures Animations HOTEL TRANSSILVANIEN 3 – EIN MONSTER URLAUB begleiten wir unsere liebste Monster-Familie an Bord eines Luxus-Monster-Kreuzfahrtschiffs, damit auch Drak (RICK KAVANIAN) mal im Sommer etwas Urlaub von der Arbeit in seinem Hotel nehmen kann, in dem er sonst allen anderen immer einen schönen Urlaub bereitet.

Für das Drac Pack läuft alles wunderbar: Die Monster genießen an Bord sämtlichen Spaß, den die Kreuzfahrt zu bieten hat – von Monster-Volleyball bis hin zu exotischen Ausflügen – und frischen nebenbei ihren fahlen Teint im Mondlicht etwas auf. Doch die Traumreise entwickelt sich zu einem Albtraum, als Mavis (JANINA UHSE) herausfindet, dass sich Drak in die mysteriöse Kapitänin Ericka (ANKE ENGELKE) verliebt hat. Denn die hütet ein gefährliches Geheimnis, das die ganze Monsterheit zerstören könnte... (Sony Pictures)

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Foto: Hotel Transsilvanien 3 (Sony Pictures)

Hans-Ulrich Pönack über den Film

(...) nein, mit dieser Animationsfilm-Trilogie werde ich nicht mehr warm. Schon Film 1 - "Hotel Transsilvanien" von 2012 war eine nur überschaubare Tollerei (= 2 1/2 PÖNIs); während "Hotel Transsilvanien 2" im Spätsommer 2015 noch mehr unterhaltungsmäßig-belanglos absackte (= 2 PÖNIs). Und Teil 3 vermag nun auch nicht mehr viel auszureißen; die Horror-Witz-Figuren aus den Vorläuferfilmen sind allesamt hinlänglich bekannt; die allgemeine und Kleinkinder sicherlich abschreckende Action-Atmo-Hysterie aber ist geblieben.

Thema diesmal: Die Sippe um den 540jähren einsamen Witwer-Papa Drakula (Originalstimme: Adam Sandler; deutsche Stimme: Rick Kavanian), der sich auch schon mal über eine Dating-Plattform nach einer geeigneten Partnerin vergeblich umgeschaut hat, begibt sich auf Kreuzfahrt-Urlaub. Gebucht von Tochter Mavis (Selena Gomez / Janina Uhse). Die Papa aus seiner Dauer-Melancholie herausbefördern möchte. Während sich das Umfeld - wie Frankenstein-Monster, die Mumie, der Unsichtbare oder die Werwolfs - abenteuerlich amüsieren, kommt beim Vampir-Oldie keine rechte Stimmung auf, denn blöderweise ist auch der renitente Großvater Vlad (Mel Brooks / Dieter Hallervorden) mit an Bord. Dann aber ist doch das große wie plötzliche emotionale Auftauen bei ihm annonciert, als er Frau Kapitän Ericka (Kathryn Hahn / Anke Engelke) kennen- und sofort lieben-lernt. Doch, das weiß er natürlich (noch) nicht: Sie heißt mit Nachnamen Van Helsing, ist die Urenkelin des seit Untoten-Zeiten größtem Erzfeind vom Grafen. Was natürlich Komplikationen aufwirft. Zumal der greise Professor Abraham Van Helsing gegenüber Drakula bislang immer, bei sämtlichen Duellen, der eindeutig Unterlegene war. Was sich jetzt aber endlich ändern soll. Die Kaspereien nehmen Fahrt auf. Übrigens, für Ältere ganz kess - mit einer spöttischen Wiederbegegnung mit den legendären Gremlins.

"Transsilvanien 3: Summer Vacation" oder: Was so alles passiert, so viele bunte Erschütterungen ausgelöst werden, wenn Exoten Urlaub machen. Turbulenzen zwischen Monster-Volleyball und Chillen im Mondschein. Anspielungen auf typische Kreuzfahrt-Mechanismen lassen schon mal schmunzeln; und bei der konfrontativen Musikalität duellieren sich die Techno-Rüpelei einer Van Helsing-Krake mit DJ Johnnys soften "befreienden" Schmuseeinheiten ala "Good Vibrations" und "Don't Worry, Be Happy". Am Ende überwindet der 90er Jahre-Ohrwurm-Hit "Macarena" sämtliche Gefühlszonen. Motto: Wir sind doch alle nur irgendwie ulkige Viecher dieser Welt.

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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