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Drama: Jennifer Lopez überzeugt als Stripperin

Die Bewertung von Hans-Ulrich Pönack
Dieser Film ist einfach nur stink-langweilig!
1 Pöni: Jämmerlich

Hustlers

Genre: Drama
Produktion: USA 2019
Laufzeit: 107 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: Lorene Scafaria
Darsteller: Constance Wu, Jennifer Lopez, Julia Stiles, Lizzo

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Kinostart:
28. November 2019

Pönis Filmkritik anhören:

Hustlers

Zum Film:

Als wegen der Wirtschaftskrise die Geschäfte der beiden Stripperinnen Destiny (Constance Wu aus «Crazy Rich Asians») und Ramona (Jennifer Lopez) immer schlechter laufen, fangen sie an, die Kreditkarten ihrer betrunkenen Kundschaft leerzuräumen.

Ihr Kalkül: Niemals würde einer der schmierigen Kerle sich melden, dass er in einem Stripclub um sein Geld betrogen wurde. Eines Tages wendet sich aber doch eines der Opfer an die Polizei. Ein wahrer Fall, erzählt im New York Magazine, war die Grundlage für diese unterhaltsame Mischung aus Gangsterfilm und Stripperdrama mit einer umwerfenden J.Lo in der Hauptrolle. (dpa)

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Hustlers (Foto: Barbara Nitke/STXfilms/dpa)

Hans-Ulrich Pönack über den Film:

(...) Im Dezember 2015 erschien im "The New Yorker Magazine" ein Artikel von Jessica Pressler: "The Hustlers at Scores". Dieser Artikel bildet die Grundlage für den Film. Einem Es-war-einmal-Sozial- und-Krimi-Märchen mit Realitätsgeschmack. Wie es heißt. Also:

Es waren einmal. Eine Gruppe von Stripperinnen. In New York. Die waren im Grunde nett. Bedienten Abend für Abend an der Stange oder auf dem Fußboden-Podest reiche geile Kerle. Mit musikalischem Trockenficken. DIE schmissen dann ihre Dollars in die Manege und alle waren happy. Die "Unschuld" in dieser Truppe ist "Destiny" (CONSTANCE WU), die das alles nur tut, um um ihre kranke Großmutter zu unterstützen. Doch als sie vom Strip-Star Ramona (JENNIFER LOPEZ) unter ihre Fittiche genommen wird, blüht das Mädel auf. Gemeinsam startet man durch. Und verdient viel Geld. Ein Konsum-Rausch folgt. Man leistet sich viel. Kauft im Money-Rausch. Doch dann gibt es den großen Finanz-Crash von 2008, und die Kerle machen schlapp. Also bleiben weg. Die meisten jedenfalls. Die Mädels kommen auf eine Idee: Wie wäre es, wenn wir den verbliebenen männlichen Geld-Adel austricksen? In dem wir sie mit K.O.-Tropfen betäuben und dann ausnehmen? Gedacht, geplant, getan. Man holt "Gleichgesinnte" ins Boot und schon läuft das - nunmehr kriminelle - Business wieder. Doch dann, klar doch, gerät einiges außer Kontrolle...

1.) Eine Frau hat den Film geschrieben und inszeniert. 2.) Mit viel Fleisch-Beschau, aber ohne Voyeurs-Dampf. Mehr nackt- steril. 3.) Die Kerle sind sämtlichst dumm und geil. Dämlich. Arrogant. Die haben es ja nicht anders verdient, spricht der Film. 4.) Was machen Frauen, wenn sie viel Geld verdienen, sie kaufen ein. Dauernd. Viel. Um Party zu machen. Dauernd. Viel. Blöd. 5.) Jennifer Lopez (zuletzt abgesoffen mit "Manhattan Queen") zeigt mit Anfang 50 eine sensationelle Figur mit Sexy-Artistik-Dampf. 6.) Leider ALLES vergebens - denn dieser Film ist einfach nur stink-LANGWEILIG

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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