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Wohltuend anders: Weihnachtsromantik mit Emilia Clarke

Die Bewertung von Hans-Ulrich Pönack
Selten so einen uninspirierten, langweiligen Klumbus von unsympathischem Film gesehen...!
1 Pöni: Jämmerlich

Last Christmas

Genre: Komödie
Produktion: Großbritannien/USA 2019
Laufzeit: 103 Minuten
FSK: Freigegeben ab 0 Jahren
Regie: Paul Feig
Darsteller: Emilia Clarke, Henry Golding, Emma Thompson

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Kinostart:
14. November 2019

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Last Christmas

Zum Film:

Mit der Rolle der Daenerys Targaryen in der Fantasysaga «Game of Thrones» wurde Emilia Clarke berühmt. Jetzt ist sie in einer Liebeskomödie von «Brautalarm»-Regisseur Paul Feig zu sehen: In «Last Christmas» spielt Clarke eine junge Frau, deren Leben ziemlich chaotisch verläuft.

Mitten im größten Weihnachtstrubel trifft sie den netten Tom, dargestellt von Henry Golding («Crazy Rich»). Doch ganz so einfach ist es nicht mit dem Happy End.

Der Filmtitel ist übrigens nicht zufällig gewählt. Das Werk beruht auf dem weihnachtlichen Songklassiker «Last Christmas» der Popgruppe Wham! aus dem Jahr 1984. Auch andere Lieder aus dem Nachlass des berühmten Sängers George Michael, der 2016 starb, sind zu hören.

Das Drehbuch schrieb Emma Thompson («Tatsächlich... Liebe»), die auch selbst mitspielt. (dpa)

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«Last Christmas»-Film - Premiere (Foto: Ian West/PA Wire/dpa)

Hans-Ulrich Pönack über den Film:

(...) London. In der Vorweihnachtszeit. Kate (EMILIA CLARKE = geradezu unerträglich schlecht) ist eine Chaotin. Mit jedem hat sie Stress, einschließlich mit ihrer Familie und besonders auch mit ihrer grantigen, kantigen kroatischen Mutter (von Co-Autorin EMMA THOMPSON unfassbar unangenehm dargeboten). Mit ihrem Koffer wohnt sie mal hier, mal da, richtet meistens "Schaden" an, so dass sie 'rausfliegt, um wieder bei den Eltern einzuziehen. Ihren Alltagsjob in einem Weihnachtsladen verrichtet sie mehr oberflächlich denn engagiert. Kurzum: Kate ist eine Niete. Bis sie auf Tom trifft (HENRY GOLDING; hier auch nicht der Hellste). Doch bei DEM weiß sie nicht, woran sie ist. Mal taucht er auf, mal ist er länger abwesend. Schließlich muss Kate erkennen, sich auf einem Territorium von...zu befinden, aber das wäre ja dann gespoilert.

Selten so einen uninspirierten, langweiligen Klumbus von unsympathischem Film gesehen. Der sich erst in der letzten Viertelstunde etwas "erwärmt", wenn die Emotionen plus Phantasie sprießen. Aber bis dahin erleben wir eine Erscheinung wie EMILIA CLARKE, aus "Game of Thrones" hinlänglich bekannt und neulich bei "Ein ganzes halbes Jahr" nett (s. Kino-KRITIK), die hier stümperhaft durch die Gegend stolpert und nur grässlich nervt. Sowohl ihre Mit-Begleiter auf der Leinwand wie vor allem uns im Parkett. Schlimm.

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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