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In der Fortsezung von Pets (2016) begeben sich Terrier Max und seine tierischen Freunde auf eine geheime Mission

Die Bewertung von Hans-Ulrich Pönack
Ein merkbar auf fröhlich getrimmtes, aber letztlich ganz nettes tierisches Vergnügen!
3 Pönis: Geht so

Pets 2

Genre: Komödie/Animation
Produktion: USA 2018
Laufzeit: 86 Minuten
FSK: freigegeben ohne Altersbeschränkung
Regie: Chris Renaud
Mit den deutschen Stimmen von: Jan Josef Liefers, Martina Hill, Dieter Hallervorden, Stefanie Heinzmann, Mario Barth

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Kinostart:
27. Juni 2019

Pönis Filmkritik anhören:

Pets 2

Zum Film:

Es geht wieder tierisch zur Sache! Drei Jahre nach dem großen Sommerhit PETS erzählt die Fortsetzung PETS 2 (3D) von den neuesten Abenteuern des Terriers Max, seinem besten Freund, dem wuscheligen Duke, und natürlich Snowball und Gidget.

Kaum schließt sich morgens die Haustür, beginnt ein buntes Treiben, wenn die ansonsten braven tierischen Mitbewohner ihrem eigentlichen, sehr turbulenten Leben nachgehen, von dem Herrchen und Frauchen nur wenig wissen.

Im neuesten Abenteuer wird das geheime Leben von Max [&] Co. erneut durcheinandergewirbelt, als plötzlich ein kleines Menschenbaby behütet werden muss... und das nicht nur in der tosenden Großstadt, sondern auch beim Familienurlaub auf dem Land, wo unerwartet völlig neue Gefahren an jeder Ecke lauern.

Gleichzeitig bleibt es auch in der Stadt aufregend: Spitz-Dame Gidget verliert Quietschebienchen, Max’ Lieblingsspielzeug, an eine Horde neurotischer Katzen und begibt sich notgedrungen mit Hilfe der super-coolen Chloe auf eine waghalsige Undercover-Mission... (Universal Pictures)

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Foto: Pets 2 (Universal Pictures)

Hans-Ulrich Pönack über den Film:

(...) Es gibt die "großen" amerikanischen Animationsstudios wie Disney-Pixar und Dreamworks, die in ihre Produktionen bis zu 200 Millionen Dollar und mehr stecken, um Hits wie "Findet Dorie" oder "Drachenzähmen leicht gemacht" herzustellen. Und es gibt "mittlere" Unternehmen wie das Animationsstudio "Illumination Entertainment", das für 70 bis 80 Millionen Dollar Kosten auch riesige Kassenerfolge hatte, mit TRick-Späßen wie "Minions" oder 2016 mit "Pets" - also Haustiere. Weil die damals weltweit so ungemein gut ankamen, entstand jetzt "Pets 2". Mit derselben Idee als Ausgangspunkt: Was eigentlich stellen unsere possierlichen Haustieren an, wenn "Mensch" abwesend ist?
Dabei wurde jetzt die Show auf drei parallel verlaufende Abenteuer-Geschichten verteilt.

Story 1 handelt von Terrier Max, gesprochen von Jan Josef Liefers, und seinem Wohnungskumpel, Großhund-Wuschel-Neufundländer Duke, dem Dietmar Bär seine Stimme leiht. Nachdem Frauchen Katie einen Sohn namens Liam bekommen hat, fühlt sich besonders Max voll verantwortlich für den menschlichen Nachwuchs. Und als es auf einen Ausflug aufs Land geht, winken dort natürlich viele "Gefahren" für das Baby. Die es abzuwehren gilt. Doch auch der alte Farmerhund Rooster, im Original von Harrison Ford, im Deutschen von dessen Dauerstimme Wolfgang Pampel gesprochen, muss erst einmal beruhigt werden.

Währenddessen hat Zuhause, in Manhattan, Spitz-Dame Gidget - Jella Haase - das Lieblingsspielzeug von Max, auf das sie aufpassen sollte, verloren: das Quietschebienchen. Das befindet sich jetzt inmitten einer Horde von neurotischen Katzen.

Und schließlich ist da ja noch das Kaninchen Snowball, das als Superheld "Captain Snowball" bemüht ist, einen j8ungen weißen Tiger aus den Fängen eines ekligen Zirkusbesitzers zu befreien.

"Pets 2" ist ein typischer Fortsetzungsfilm. Man bemerkt, "die Hektik", möglichst schnell nach dem riesigen ersten Erfolg die Fortführung zu kreieren. Dabei leidet das niedliche Spektakel allerdings unter diesen gesplitteten und seinen mitunter viel zu hysterischen Motiven. Und wirkt viel zu sehr auseinandergerissen, so dass es erst in der Schlussphase zum grandiosen Spaß mit Nervenkitzel-Charme kommt.

Fazit: "Pets 2", ein merkbar auf fröhlich getrimmtes, aber letztlich ganz nettes tierisches Vergnügen.

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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