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US-Actionfilm über Genexperimente und mutierte Tiere, die Großstädte zerstören wollen!

Die Bewertung von Hans-Ulrich Pönack
Gerade mal noch soeben und reichlich gutmütig...
3 Pönis: Geht so

Rampage - Big Meets Bigger

Genre: Action/Abenteuerfilm
Produktion: USA 2018
Laufzeit: 119 Minuten
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: Brad Peyton
Darsteller: Dwayne Johnson, Malin Akerman, Naomie Harris, Joe Manganiello

Filmseite: www.warnerbros.de/kino/rampage_big_meets_bigger
Kinostart:
10. Mai 2018

Pönis Filmkritik anhören:

Rampage

Zum Film:

Der Primatologe Davis (Dwayne Johnson) hat eine unerschütterliche Verbindung mit George, dem außerordentlich intelligenten Silberrücken-Gorilla, der sich seit seiner Geburt in seiner Obhut befindet.

Als das genetische Experiment eines gierigen Unternehmens schief geht, mutieren George und andere Tiere im ganzen Land zu aggressiven Superkreaturen, die in der Stadt Chaos stiften. In einem adrenalingeladenen rasanten Abenteuer versucht Davis, ein Gegenmittel zu finden, um nicht nur eine globale Katastrophe zu stoppen, sondern auch die furchterregende Kreatur zu retten, die einst sein Freund war.... (Warner Bros. Pictures Germany)

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Rampage - Big Meets Bigger (Foto: Warner Bros. Pictures Germany)

Hans-Ulrich Pönack über den Film

(...) Schieben wir an dieser Stelle den vorhersehbaren inhaltlichen Murks zur Seite und konzentrieren uns auf das Faszinierende. Zunächst: George, der heutige King Kong, ist natürlich eine (Computer-)Sympathie-Type vom Allerfeinsten. Steht treu und tapfer seinem Menschen zur Seite. Auf ihn ist Verlass, sowohl beim großzügigen Kaputt-Machen von Hoch- und Tiefgebäuden wie dann auch an der Kampf-Seite seines bedrohten Davis. Beim Wolf, der einmal einen Hubschrauber in der Luft „fängt“, also putt-macht, sind dagegen holprige Trick-Defizite zu annoncieren, dafür aber schnappt das hungrige Dino-Krokodil um so doller prima munter-scharf zu. Der SCHAUWERT IST DER FILM. Denn wenn erst einmal die vielen vollmundig-leeren Erklärungen der albern-dämlich-arroganten Klischee-Menschen ausgeatmet sind, wird es richtig hot. Also erst so richtig in der zweiten Hälfte dieses Zwitter-Katastrophen-Movies. Wenn sich die Produktionskosten gigantisch zeigen. Und auf Deibel komm‘ ‚raus die volle Trick-Dröhnung „Macht kaputt was euch kaputt macht“ tierisch abläuft. Wenn die Monster wunderbar ausrasten. Inmitten einer unterhaltsamen Kopfausschalten- und Bauklötzer-Staunen-Atmosphäre. Hätte man von Anfang an machen sollen. Warum erst dieses viele Blöd-Gerede? Von im Grunde völlig überflüssigen Dummbazi-Menschen von der 08/15-Klischee-Stange? (Wen es interessiert: JEFFREY DEAN MORGAN von „The Walking Dad“ grinst sich hier ebenfalls lächerlich durchs flache Homo Sapiens-Bild). Gleich den Jahrmarkt-Action-Budenzauber in Voll-Gang bringen, das hätte viel mehr Spaß gemacht. Und gebracht.

So aber: Gerade mal noch soeben und reichlich gutmütig. Von wegen diesem kinematografisch spannenden Trick-Erweiterungs-Ereignis.

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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