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Im Animationsfilm zieht der Corgi-Welpe Rex in den Buckingham Palast

Die Bewertung von Hans-Ulrich Pönack
Ein royales Niedlich-Familienfilm-Gut!
3 Pönis: Geht so

Royal Corgi - Der Liebling der Queen

Genre: Animationsfilm
Produktion: Belgien 2019
Laufzeit: 85 Minuten
FSK: Freigegeben ab 0 Jahren
Regie: Ben Stassen, Vincent Kesteloot
Stimmen von: Patrick Baehr, Constantin von Jascheroff, Paula Schramm, Gedeon Burkhard

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Kinostart:
2. Mai 2019

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Royal Corgi - Der Liebling der Queen

Zum Film:

Der Corgi-Welpe Rex zieht in diesem Animationsabenteuer in den Buckingham Palast und gewinnt auf Anhieb das Herz der Hunde liebenden Königin Elizabeth II.

Doch das Luxusleben steigt dem kleinen Rüden zu Kopf - er wird arrogant und dreist. Als Rex beim Festessen den amerikanischen Präsidenten Trump in einen empfindlichen Körperteil beißt, fliegt er denn auch aus dem Schloss. Und lernt auf die harte Tour, was es heißt, ein wahrer Nummer-eins-Hund zu sein: Im Tierheim und bei Auseinandersetzungen mit gefährlichen Kampfhunden sind es erst die Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Liebe von vierbeinigen Kumpeln, die Rex zu seinem wahren Selbst finden lassen. (dpa)

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Royal Corgi - Der Liebling der Queen (Foto: Wild Bunch Germany/dpa)

Hans-Ulrich Pönack über den Film:

(...) Rex ist das neue putzige Corgi-Welpen-Mitglied am Hof. Doch Rex lässt auch seine drei anderen älteren Corgis spüren, dass ER nun fortan die privilegierte Nummer 1 in der pfotigen Beliebtheitsskala an diesem Prunk-Ort ist. Auch die amtlichen Hunde-Angestellten werden ganz schön genervt. Als US-Präsident Trump mit Gattin und aufgedonnerter wie läufiger Corgi-Hundegöre Mitzy zum Staatsbesuch erscheint, gibt es zünftig Zoff. Einmal, weil Trump sich - natürlich - einmal mehr nicht zu benehmen weiß, andererseits auch weil Rex - sagen wir mal - etwas unglücklich gegenüber den Avancen der draufgängerisch Mitzy reagiert. Was der Hundekumpel von Rex, Charlie, ausnutzt. Er will wieder die Top 1 sein und verleitet den unglücklichen Rex, mit ihm nach draußen abzuhauen. Wo er ihn dann alleine zurücklässt. Was natürlich für Scherereien zuhauf sorgt, denn jetzt muss sich Klein-Rex allein im ganz normalen Straßen- und Tierheim-Alltag bewähren. Dort vermag er sich aber mit einem Unikum-Rudel von urigen "Vierpfoten-Normalos zu verbünden, und die sind bekanntlich clever. Wissen, was zu tun ist, wenn es darum geht, Bösewichten eins auszuwischen. Sowohl erst im tierischen wie dann auch im königlichen Zuhause. Allerdings - dabei der sowieso schon geplagten Pitbull-Rasse mal wieder das Klischee-Prädikat "übler Kampfhund" aufzustempeln, sorgt für Missmut. Hier hätte man durchaus sensibler verfahren können. Müssen.

Ansonsten: Ein Jux-Spaß. Hübsch emotionalisiert und mit viel Detailtreue in Sachen Luxus-Innereien im Buckingham-Palast hergestellt. Dazu sind die Zeichnungen der verschiedenen Charaktere von höchst unterschiedlicher köstlicher Anspielungs-Witzigkeit: Während die Menschen ziemlich verspottet vorgeführt werden, mit überdimensionaler königlicher Knollennase und mit diesem überdimensionalen Spitzkinn beim Gatten Philip, der übrigens abends, im Bett, schon mal zur Lektüre "How to Kill a Dog" greift, geht es bei der Gestaltung der Pfoten schon visuell feuriger zu. Mit kess-überzeugenden Charakter-Zeichnungen und chaotischen "Rocky"- und "Fight Club"-Zitaten. Samt flotten Sprüchen.
Fazit: Ein royales Niedlich-Familienfilm-Gut.

Mehr Infos, Kritiken zu Kinofilmen und DVD's gibt es in Pönis Filmclub auf www.poenack.de

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