Campino bewundert Wim Wenders

Der Sänger der «Toten Hosen» sagt über den Regisseur: «Seine Filme haben unglaubliche Kraft»

«Ich kenne niemanden, der Musik und Bilder so emotional zu verbinden weiß.» Andreas Frege, wie Campino mit bürgerlichem Namen heißt, drehte mit Eric Friedler eine Dokumentation über Wenders. Das Werk mit dem Titel «Wim Wenders, Desperado» kommt am Donnerstag (16.7.) in die Kinos.

«Seit unserer ersten Begegnung fühlte ich mich Wim verbunden und über die gemeinsame Arbeit sind wir sehr schnell zu Freunden geworden», so Campino. Für «Wim Wenders, Desperado» trugen der Dokumentarfilmer Friedler und sein Co-Regisseur Campino noch nie gezeigtes Archivmaterial zusammen und bringen Begegnungen mit Wegbegleitern und Zeitzeugen wie Francis Ford Coppola, Willem Dafoe, Andie MacDowell, Patti Smith und Werner Herzog auf die Leinwand. Außerdem spüren sie ikonischen Drehorten in Wenders' Schaffen als Regisseur, Produzent, Fotograf und Autor nach - von Düsseldorf über Paris bis in die texanische Wüste.

Wenders, der im August 75 Jahre alt wird, schuf international so gefeierte Werke wie «Himmel über Berlin», «Buena Vista Social Club» und «Paris, Texas». Er gilt als einer der Vorreiter des Neuen Deutschen Films und als einer der wichtigsten Regisseure seiner Generation. (dpa)

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