05. Oktober 2021 – Andreas Schäfer

Johannes Strate hofft auf die Jugend

Der Revolverheld-Sänger setzt beim Thema "Klima" auf die nachfolgenden Generationen

Revolverheld-Sänger Strate
Revolverheld-Sänger Strate, Foto: Kirsten Nijhof/dpa-Zentralbild/d

Der Musiker und Vater eines achtjährigen Sohnes ist zuversichtlich, dass sich die nachfolgenden Generationen «nicht mehr verarschen lassen» und durch das Internet aufgeklärter seien. «In 30 Jahren weht hier klimatisch, aber auch politisch ein komplett anderer Wind. Da bin ich mir sicher.»

Der Sänger der Band Revolverheld, sieht beim Thema Klimaschutz eine gewisse Ignoranz. «Mir platzt immer der Kragen, wenn ich Wörter wie «Öko-Terrorismus» höre. Das ist einfach Blödsinn. Die Leute, die sich um die Umwelt kümmern, versuchen, unser aller Zukunft zu retten. Die Leute, die dagegen kämpfen, sind die eigentlichen Terroristen», sagte Strate der Deutschen Presse-Agentur.

Der 41-Jährige, der mit seiner Band am Freitag das Album «Neu erzählen» rausbringt, gibt sich in seinen Texten weniger politisch. «Ich will gar nicht der Onkel mit dem erhobenen Zeigefinger sein, der nur predigt und sagt, wie schlecht die Welt ist. Musik ist auch dafür da, den Leuten Leichtigkeit zu bescheren», sagte Strate weiter. Deshalb wolle die Band vor allem positive Emotionen vermitteln. (dpa)

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