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Der Sänger wirft der Bundeskanzlerin «Kommunikationsmängel» vor

Grönemeyer meint: Bundeskanzlerin Angela Merkel ziehe Teile der Gesellschaft nicht in politische Entscheidungen ein. «Das werfe ich Angela Merkel vor, sie kommuniziert einfach nicht. Willy Brandt konnte einen mitreißen, der konnte dem Volk signalisieren: Wir haben eine gemeinsame Idee, lasst uns etwas bewegen», sagte der 62-Jährige dem «Zeitmagazin», das er als Gast-Chefredakteur gestaltete. Es erscheint an diesem Donnerstag.

Er fühle zum ersten Mal eine Verantwortung für die Gesellschaft: «Wenn wir wollen, dass sich das Land gut weiterentwickelt, dürfen wir das nicht den Politikern alleine überlassen. Viele ärgern sich, weil sie das Gefühl haben, dass sie nicht mit einbezogen werden.» Es sei wie in einer Familie: Wenn es Fragen und Ängste gebe, müssten die alle auf den Tisch.

Grönemeyer führt im aktuellen «Zeitmagazin» auch durch seine Heimatstadt Bochum und besucht das Stadion. Er wollte immer entweder Fußballprofi oder Gebrauchtwarenhändler werden. «Kaum war ich 18 und hatte den Führerschein, bin ich samstags nach Essen gefahren, auf den riesigen Gebrauchtwagenmarkt, habe für 200 oder 300 Mark ein Auto gekauft, habe es drei Monate gefahren, habe es wieder verkauft und ein anderes gekauft», erzählt er über seine Liebe zu Autos. (dpa)

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