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Verbrauchertipps
Elektrische Kinderzahnbürsten
Im Test überzeugen fünf der neuen Modelle... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!
02.06.2026
Elektrische Kinderzahnbürsten
Im Test überzeugen fünf der neuen Modelle... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!
Foto: Marina Lohrbach - stock.adobe.com
Elektrische Kinderzahnbürsten: Gute Reinigung muss nicht teuersein
Elektrische Kinderzahnbürsten machen den Kids das Zähneputzen leichter und manchmal sogar Spaß. Die Stiftung Warentest hat neun Modelle u. a. von Oral-B, Philips, Happybrush, dm und Müller geprüft und zeigt: Eltern müssen nicht tief in die Tasche greifen, um ihrem Kind eine gute Zahnbürste zu kaufen. Schon ab zehn Euro gibt es gute Modelle.
Getestet wurden neun elektrische Kinderzahnbürsten – sechs für Kinder ab drei oder vier Jahren und drei für Kinder ab sechs Jahren. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen Zahnreinigung, Handhabung, Haltbarkeit, Umwelteigenschaften und Schadstoffe. Für den Praxistest traten Erstklässlerinnen und Erstklässler an, die die Bürsten ausprobierten und bewerteten, wie gut sie damit zurechtkamen. Denn das entscheidet letztlich darüber, wie gern Kinder später ihre Zähne putzen. Die Zahnreinigung selbst wurde mit rund 30 erwachsenen Testpersonen geprüft. Auch eine Schadstoffprüfung fand im Labor statt.
Line ist Grundschülerin und tanzt beim Zähneputzen. Der Grund: Ihre Zahnbürste spielt Musik. Was bei ihr für Begeisterung sorgt, gilt für viele Kinder: „Elektrische Zahnbürsten können das tägliche Ritual zum Erlebnis machen“, so das Fazit von Thomas Koppmann, Testleiter bei der Stiftung Warentest.
Das Ergebnis des Tests fällt erfreulich aus: Mehr als die Hälfte der getesteten Bürsten reinigt die Zähne gut oder sehr gut. Auch bei den Schadstoffen gab es keine bösen Überraschungen, alle Modelle sind unbedenklich und fast alle erwiesen sich als stabil. Die Tester ließen jedes Modell fünfmal aus 70 Zentimetern auf einen Fliesenboden fallen und simulierten eine sechsjährige Nutzung durch zwei Personen. Alle Bürsten überstanden beide Prüfungen ohne Schäden.
Grundsätzlich gilt: Ob Schall oder Rotationstechnik, beide Verfahren liefern vergleichbare Putzergebnisse. Entscheidend sind die richtige Putztechnik und eine altersgerechte Zahnbürste, die zur motorischen Entwicklung des Kindes passt. Zahnärzte empfehlen daher, so lange nachzuputzen, bis das Kind das Zähneputzen sicher beherrscht.
Die ausführlichen Testergebnisse erscheinen in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest sowie unter test.de/kinderzahnbuersten. (Stiftung Warentest)
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