Fête de la Musique
Über 200 Bühnen und Musikorte bei der Fête de la Musique Berlin erwartet
Fête de la Musique
21.06.2023
Fête de la Musique
Björn Döring, Kurator der Fête de la Musique Berlin, im Gespräch mit Jochen Trus am Morgen...
Die Fête de la Musique am 21. Juni setzt auf Vielfalt, Inklusion und Nachhaltigkeit
Am Mittwoch, dem 21. Juni 2023 wird der Sommer wieder mit dem größten kostenfrei zugänglichen Musikereignis der Stadt begrüßt, das in diesem Jahr mit über 200 Musikorten neue Dimensionen erreicht! Allein der diesjährige Partnerbezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat 34 teilnehmende Bühnen, Clubs, Kirchen, Initiativen, Shops und Gartenprojekte im Programm.
Erstmals bringt die Fête de la Musique einzelne Konzerte und den Klang der Musik auch in Krankenhäuser und Pflegestationen, um dort Menschen zu erreichen, die weniger mobil sind. Auch der Singalong ist zurück: Um 19 Uhr können Singbegeisterte entweder im Heimathafen Neukölln zusammen mit dem Chorverband Berlin oder irgendwo über die Stadt verteilt die „Ode andie Freude“ anstimmen. Das Lied soll symbolisch daran erinnern, dass die Fête als Fest in ganz Europa gefeiert wird. An dieser Idee beteiligen sich viele Städte in ganz Deutschland, in denen ebenfalls die Fête gefeiert wird.
Fête de la Musique, Foto: Fabian Sommer/dpa
Vielfalt und Inklusion bei der Fête de la Musique Berlin
Wie in den vergangenen Jahren setzt die Fête de la Musique in Berlin auf gesellschaftliche und musikalische Vielfalt und arbeitet daran, eine möglichst inklusive Veranstaltung zu werden. Zu den Programm-Highlights zählen die Bühnen am Brandenburger Tor und im Festival Village am Neptunbrunnen mit einem Programm, das in Zusammenarbeit mit den Special Olympics World Games entstanden ist. Das Centre Culturel La Place und die Compagnie Antoinette Gomiz warten mit einem Hip-Hop und Breakdance-Battle am Berliner Wahrzeichen auf, während Graf Fidi und das Tropical Bass Collective La Byle Hip-Hop und passende Schwingungen am Brandenburger Tor bieten. Die inklusive Popband Kajubayda, das Kindermusikprojekt Larifari sowie Another Ngyuen und Gotopo treten am Neptunbrunnen auf. In Zusammenarbeit mit Handiclapped - Kultur Barrierefrei e.V. arbeitet die Fête de la Musique außerdem daran, Konzerte inklusiver zu gestalten und Barrieren an den Musikorten insgesamt zu senken.

Fête de la Musique, Foto: Fabian Sommer/dpa
Die Fête wird grüner!
Die Fête de la Musique Berlin hat sich bereits 2021 mit einem Green Deal verpflichtet, Vorreiterin bei der Umsetzung von Klimazielen zu sein und die Großveranstaltung ökologisch und sozialnachhaltig zu gestalten. Das Projekt „Greener Fête de la Musique“, gestartet 2019 mit Jacob Bilabel von der Green Music Initiative und Dr. Birte Jung, Expertin für nachhaltige Veranstaltungen, erhält dank einer finanziellen Förderung durch die Initiative Musik strukturelle Rahmenbedingungen. Dr. Birte Jung betont: „Greener Fête ist unser Bekenntnis zur Klimaverantwortung. Zusammen gestalten wir eine klimasensible Fête de la Musique als Beispiel für eine nachhaltige Musik- und Kulturbranche.“ Im Rahmen dieser Nachhaltigkeitsinitiative werden u.a. Pilotbühnen dabei unterstützt, Daten zu erheben und Klimabilanzen zu erstellen, um den Status Quo zu ermitteln und künftige Maßnahmen für die Fête de la Musique zu definieren. In einer „Greener Fête Charta“ werden Nachhaltigkeitsziele festgelegt, und ein „Greener Fête Label“ sollaußerdem als Vorbild für nachhaltige Musikbühnen dienen. Die Projektergebnisse sollen für zukunftsfähige, nachhaltige Kultur- und Musikveranstaltungen genutzt werden und auf andere Fête de la Musique Veranstaltungen in Europa übertragbar sein. Weitere Informationen dazu: www.fetedelamusique.de/a-greener-fete-de-la-musique.
www.fetedelamusique.de