16. Juli 2020 – 105'5 Spreeradio

Modellprojekt Haus der Statistik

Nach über 10 Jahren Leerstand wird das Areal am Alexanderplatz gemeinwohlorientiert entwickelt...

WERKSTATT Haus der Statistik
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WERKSTATT Haus der Statistik
WERKSTATT Haus der Statistik
16.07.2020
Haus der Statistik (1)
Berlin Reporter Toni Schmitt in einer gigantischen Ruine am Alexanderplatz... Wie sieht's aus?
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WERKSTATT Haus der Statistik
WERKSTATT Haus der Statistik
16.07.2020
Haus der Statistik (2)
Berlin Reporter Toni Schmitt in einer gigantischen Ruine am Alexanderplatz... Was tut sich vor Ort?
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Das Modellprojekt Haus der Statistik trägt zu einer sozial gerechten, vielfältigen und langfristig bezahlbaren Stadt bei. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sich Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammengetan. Die sogenannte Koop5* besteht aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, dem Bezirksamt Berlin-Mitte, den landeseigenen Gesellschaften WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH und BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, sowie der ZUsammenKUNFT Berlin eG als rechtsfähige Vertreterin der Initiative Haus der Statistik. Die Koop5 schafft durch Sanierung der Bestandsgebäude und durch ca. 65.000 m2 Neubau Raumfür Kunst, Kultur, Soziales und Bildung, bezahlbares Wohnen sowie ein neues Rathaus für Mitte und Verwaltungsnutzungen.

Seit September 2018 ist die WERKSTATT Haus derStatistik eine erste Anlauf-, Informations- und Mitmachzentrale rund um die Entwicklung des Modellprojekts.

Langfristig

Die Stadt als Ort gesellschaftlicher Vielfalt ist in Gefahr. Statt der Spekulation mit Grund und Boden soll sie dem langfristig orientierten Gebrauch durch die Allgemeinheit dienen.Durch das Engagement engagierter Künstler:innen, Architekt:innen und Politiker:innen wurde der Abriss verhindert und das Haus der Statistik 2017 vom Land Berlin gekauft. Damit wurde der Weg frei für die gemeinwohlorientierte Entwicklung des Areals.

Bezahlbar

Es entstehen langfristig gesicherte Räume, die von einer Vielzahl an Menschen genutzt werden können. 300 landeseigene Mietwohnungen werden ergänzt durch inklusive Wohnformen von sozialen Trägern. Raum für Kunst, Kultur,Soziales und Bildung schaft Platz für aus der Innenstadtverdrängte Nutzungen. Das Rathaus der Zukunft und Verwaltungsnutzungen ergänzen das Quartier zu einem lebendigen, öfentlich zugänglichen Ort für alle Menschen in Berlin.

Vielfältig

Die breite Mitwirkung der Stadtgesellschaft ist seitBeginn ein Grundpfeiler desProjekts. In der Werkstatt Hausder Statistik kann man sichlaufend in die Planung einbringen. Durch Pioniernutzungenin den Erdgeschossen wirdnach 10 Jahren Leerstand ausMitwirken konkretes Mitmachen. Vielfältige Nutzungenaus dem Bereich Kunst, Kultur,Soziales, Bildung, Ernährungund Klima erproben bereitsheute im Kleinen, was späterim Großen entstehen soll.

Koproduktiv

Die fünf Kooperationspartner aus Zivilgesellschaft und öffentlicher Hand arbeiten in gemeinsamer Verantwortung an der Entwicklung des Quartiers. So werden das zivilgesellschaftliche Wissen und Engagement mit der Expertise und Handlungsspielräumen von Verwaltung und Politik gebündelt. Gemeinsam werden bessere Lösungen für bestehende Herausforderungen entwickelt. Die Kooperation soll bis in die spätere Nutzung fortgeführt werden.

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