Radwege werden verbreitert

Friedrichshain-Kreuzberg richtet weitere neue Radwege ein

Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will in der Corona-Krise an weiteren Straßen breitere Radwege zu Lasten von Autospuren einrichten. Die Pilotvorhaben am Halleschen Ufer und an der Ecke Zossener Straße/Gitschiner Straße seien positiv angelaufen, teilte das Bezirksamt mit. Sicherheit sei gegeben, Abstandsregeln könnten besser eingehalten werden, und der aktuell geringe Autoverkehr werde nicht beeinträchtigt. Daher seien nun weitere Vorhaben an der Petersburger Straße, der Lichtenberger Straße und der Gitschiner Straße geplant.

Das Bezirksamt nennt die zusätzlichen oder breiteren Radwege, die zunächst vorübergehender Natur sein sollen, «pandemieresiliente Infrastruktur». Es sieht sie also als Beitrag, um die Corona-Pandemie zu überstehen. Kritiker wie die CDU sprechen von einem ideologisch motivierten, «selbstherrlichen Alleingang» von Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) ohne jede Bürgerbeteiligung. Die CDU verwies darauf, dass Fahrradfahrer wie alle anderen Berliner wegen der Ausbreitung des Coronavirus eigentlich zu Hause bleiben sollten. (dpa)

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