27. Mai 2021 – dpa

Berliner Theater setzen Pilotprojekt fort

Pilotprojekt aus dem Frühling wird fortgesetzt...

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Berliner Theater setzen Pilotprojekt fort, Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Nach längerer Zwangspause wird in Berlin nun auch drinnen wieder Theater gespielt. Mit der Uraufführung von René Polleschs «Goodyear» am Deutschen Theater ist ein Pilotprojekt aus dem Frühling fortgesetzt worden - Zuschauerinnen und Zuschauer mussten am Mittwochabend vorab zum Coronatest, trugen FFP2-Maske und hielten Abstand. Wie fühlt sich dieser Abend nun an?

Man hört Pferdegetrappel und Trommeln. Menschen in Trauerkleidung ziehen auf die Bühne. Selbst wenn er sich schick mache, sagt einer der Schauspieler, sehe er noch aus «wie ein Kaufhausdetektiv». In der nächsten Stunde geht es um die Schauspielerei und um Sex, um Rennfahrerwitwen und das Rauchen. Und irgendwie um das große Ganze.

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Berliner Theater setzen Pilotprojekt fort, Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

Pollesch verpackt das in kurze Szenen, wechselnde Gedanken und wilde Dialoge. «Ich will was aufsagen», sagt Schauspieler Jeremy Mockridge an einer Stelle. Da schreit Sophie Rois los: «Du sagst jetzt nix auf. Das hier ist Motorsport!» Es macht große Freude, dem Ensemble zuzusehen, wie Rois im Rennfahreranzug über die Bühne wütet.

Die Berliner Theater waren - mit Ausnahme einiger Testvorstellungen im Frühjahr - rund sieben Monate wegen der Pandemie geschlossen. Nun sind bis Anfang Juni mehrere Veranstaltungen geplant. Ziel ist laut Senatskulturverwaltung auch, die Kultureinrichtungen auf eine breitflächige Öffnung vorzubereiten. Dabei soll auch geprüft werden, wie gut etwa die Kontrolle von Impfnachweisen funktioniert.

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Berliner Theater setzen Pilotprojekt fort, Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa

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