20. Oktober 2026 – Pressemitteilung

Rauf aufs Rad

Der Oktober lädt zum Genussradeln

AdobeStock_295192339.jpeg
Foto: mbruxelle - stock.adobe.com

Zum Start der Herbstferien: Der ADFC empfiehlt drei ausgezeichnete Radrouten und gibt Tipps für entspannte Touren.

Die Blätter färben sich bunt, der Wind treibt sie vor sich her. Eine schöne Jahreszeit, um über Berge und durch Täler, über Wiesen und durch Wälder zu radeln, die Aussicht zu genießen und unterwegs einzukehren. Ob alleine, zu zweit, mit Freunden oder der Familie – zum Start der Herbstferien stellt der ADFC drei seiner über 50 ausgezeichneten ADFC-Qualitätsradrouten vor.

Ochsenweg: Landpartie durch den Norden

Durch herbstlich bunte Wälder, weite Wiesen und kleine Ortschaften: Die frisch mit drei ADFC-Sternen ausgezeichnete Qualitätsradroute lädt dazu ein, Schleswig-Holstein per Rad zu entdecken. Landgasthöfe oder Hofläden sorgen für regionalen Genuss. Am Danewerk zeugen historische Wallanlagen von einer bewegten Geschichte. In Rendsburg kann man am Nord-Ostsee-Kanal großen Schiffen zuschauen.

Liebliches Taubertal: Genuss in kurzen Etappen

Weinberge, Fachwerkstädte und alte Steinbrücken begleiten den Radweg „Liebliches Taubertal – Der Klassiker“ von Rothenburg ob der Tauber bis Wertheim. Die 102 Kilometer lange Route mit fünf ADFC-Sternen verläuft flach und verkehrsarm. Kurze Tagesetappen ermöglichen Schlossbesuche, Altstadtbummel oder genüssliche Einkehr. Bahnhöfe entlang der Strecke erleichtern die Planung der An- und Abreise.

Saar-Radweg: Vier Sterne für ein langes Wochenende

110 Kilometer Radweg entlang der Saar, von Frankreich nach Deutschland rollen, von der Stadt in die Natur wechseln. Ein verlängertes Wochenende auf dem Rad lässt genügend Zeit für die Industriekultur der Völklinger Hütte und eine Pause an der Saarschleife mit ihren herbstlichen Wäldern. Dann das Fahrrad abschließen, denn in Saarburg gibt es Fachwerkhäuser, Weinlokale und einen Wasserfall mitten in der Stadt zu entdecken.

Christian Tänzler, Radtourismusexperte im ADFC-Bundesvorstand, sagt: „Der Herbst bietet tolle Voraussetzungen für entspannte Radtouren: gemäßigte Temperaturen, warmes Licht und das bunte Farbenspiel der Natur. Da lohnt es sich, neue Routen zu erkunden, unterwegs einzukehren und sich Zeit für einen Fotostopp zu nehmen.“

Havelradweg ab Spandau nach Hennigsdorf (ca. 20 km):

Ausflugstour von der Altstadt Spandau bis nach Nieder Neuendorf

Laub, Regen und Sonnenuntergang – gut vorbereitet auf Herbsttour

  1. Die Tage werden kürzer und kälter. Sonne und Regen wechseln sich ab: Vor dem Start unbedingt den Wetterbericht prüfen, den Sonnenuntergang im Blick behalten und gleichzeitig genügend Zeit für genussvolle Pausen einplanen. Der Herbst ist kein Wettrennen, sondern Genießerzeit.
  2. Für wechselndes Wetter packen: Mehrere dünne Kleidungsschichten lassen sich leichter an- und ausziehen. Eine wind- und wasserdichte Jacke dabeihaben, eine Regenhose im Gepäck, Handschuhe je nach Bedarf.
  3. Das Fahrrad vorbereiten: Bremsen, Licht, Reifen und Kette prüfen. E-Bike-Akku und Akkuleuchten vor der Tour aufladen.
  4. Auf den Untergrund achten: Nasses Laub kann die Wege rutschig und unsicher machen. Tempo reduzieren und besonders in Kurven vorsichtig fahren.

Genussrouten im Herbst: www.adfc.de/artikel/genussrouten-im-herbst

Radfahren im Herbst: www.adfc.de/dossier/radfahren-im-herbst

Weitere News

undefined
Audiothek