06. März 2026 – 105'5 Spreeradio

Verbrauchertipps

E-Mail-Sicherheit

Die Experten der Stiftung Warentest geben Tipps, wie man sich vor Datendiebstahl schützt...!

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06.03.2026
E-Mail-Sicherheit
Die Experten der Stiftung Warentest geben Tipps, wie man sich vor Datendiebstahl schützt...!
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E-Mail-Sicherheit: Was die frühere E-Mail-Adresse Fremden verrät

Arzttermin, Handynummer, Privatadresse oder Traueranzeige: Wer sein E-Mail-Konto nicht gut schützt, gewährt Fremden ungewollt tiefe Einblicke in seine Privatsphäre. Stiftung Warentest hat das bei der Eröffnung eines Test-Postfachs erlebt – und gibt Tipps, wie man sich vor Datendiebstahl schützt.

Zu Testzwecken hat sich die Stiftung Warentest einen Nutzernamen überlegt und damit eine E-Mail-Adresse bei T-Online angelegt. Der Zufall wollte es, dass dort auf diesen Namen bereits früher eine E-Mail-Adresse existierte. Der Vorbesitzer hatte sie zwar gekündigt, aber bei etlichen Diensten und Plattformen offenbar vergessen, zu ändern. Nun trafen im Testpostfach weiterhin persönliche Nachrichten ein – etwa sensible Daten zu Gesundheit oder Geldeingängen.

Von Arzttermin bis Privatadresse

Ebenfalls im Postfach: Werbung vom Reiseportal Booking.com mit Zugang zum Booking-Konto. Das ist heikel. Bei Booking zum Beispiel kann man sich ohne Passwort einloggen, man braucht nur einen Code, den der Anbieter an die mit dem Booking-Konto verknüpfte Mail-Adresse sendet. Auch Informationen zu Privatadresse, Arztterminen oder Stromabrechnungen enthielten die Mails. Das zeigt, wie wichtig das eigene E-Mail-Postfach ist: „Die Mail-Adresse ist eine Art digitaler Ausweis, der gut geschützt werden muss“, sagt Sandra Schwarz, Technikexpertin der Stiftung Warentest.

Einmaleins der E-Mail-Sicherheit

Um das eigene Postfach vor unbefugtem Zugriff zu schützen, sollten Nutzerinnen und Nutzer folgende sechs Tipps beachten:

  • Alte E-Mail-Adresse behalten: Langfristig schauen, von wem dort noch Post aufläuft und den Anbietern die neue E-Mail-Adresse mitteilen.
  • Starkes Passwort verwenden: Das Passwort zum E-Mail-Postfach schützt meist auch den Zugang zu anderen Diensten. Denn auch deren Passwörter lassen sich häufig über die eigene E-Mail-Adresse zurücksetzen.
  • Zwei-Faktor-Schutz aktivieren: Die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung schützt das Postfach doppelt – neben dem Passwort (erster Faktor) wird beispielsweise ein Code auf das Handy geschickt, der dann zum Log-in dient.
  • Alternativ Passkey nutzen: Statt eines Passworts werden digitale Schlüssel beim Mail-Dienst und auf dem Gerät des Nutzers hinterlegt. Anmelden kann sich im Konto nur, wer das Gerät besitzt und entsperren kann.
  • Notfallwege absichern: Über Notfalleinstellungen, wie eine zweite Mail-Adresse oder Sicherheitsfragen, lässt sich ein Passwort zurücksetzen – auch von Betrügern. Wichtig: Die Backup-Adresse braucht ebenfalls ein starkes Kennwort, Antworten auf Sicherheitsfragen sollten nicht leicht zu erraten sein.
  • Sofort handeln im Ernstfall: Hat ein Angreifer das Postfach übernommen, sofort das Kennwort über den „Passwort vergessen“-Link ändern. Auch die Identifizierung via Ausweis ist bei einigen Mail-Diensten möglich. Am besten direkt die verfügbaren Optionen für das eigene Konto prüfen.

Der gesamte Report zur E-Mail-Sicherheit findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest und ist online unter www.test.de/e-mail-sicherheit abrufbar. (Stiftung Warentest)

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In dieser Rubrik beraten wir Sie in allgemeinen Verbraucherrechtsfragen... Was zum Beispiel passiert, wenn ich ein Paket falsch in Empfang nehme, wie verhalte ich mich bei Reklamationen, welcher Handyvertrag ist der richtige für mich oder wie kann ich meine Energiekosten drosseln.

Mit unseren Experten von der Stiftung Warentest gehen wir diesen Fragen nach, klären deren Rechtslage und beraten Sie, damit Sie besser informiert sind.

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