28. Oktober 2026 – 105'5 Spreeradio

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Smarte Türklingeln

Smarte Türklingeln zeigen auf dem Smartphone, wer vor der Tür steht... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!

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Foto: Fairy Art - stock.adobe.com

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28.10.2026
Smarte Türklingeln
Smarte Türklingeln zeigen auf dem Smartphone, wer vor der Tür steht... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!
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Smarte Türklingeln: Wissen, wer da klingelt

Die Stiftung Warentest hat zwölf smarte Türklingeln geprüft – von 65 bis 482 Euro – und dabei untersucht, wie gut Ton, Bild und Installation funktionieren. Für die Kaufentscheidung ebenfalls wichtig: Aspekte wie Datenschutz, Folgekosten und die Einbindung des Geräts in ein bereits vorhandenes Smart-Home-System.

Mit einer smarten Türklingel kann man sofort auf dem Smartphone sehen, wer draußen steht – ohne dafür zur Tür laufen zu müssen. „Mit Kamera, Bewegungsmelder, Lautsprecher und Mikrofon sind smarte Türklingeln in erster Linie praktisch und komfortabel“, sagt Dennis Stieler, Technikexperte der Stiftung Warentest. „Man sieht beispielsweise auf dem Handy, dass gerade der Paketbote klingelt, und kann aus der Ferne sagen, wo das Päckchen abgelegt werden kann.“

Das darf die smarte Klingel filmen

Für die Installation einer smarten Klingel gibt es klare Regeln: So dürfen Kameras grundsätzlich nur das eigene Grundstück erfassen, auch wenn sie nicht aufnehmen. „Öffentliche Wege direkt vor der Haustür dürfen nicht im Blickfeld der Kamera liegen“, sagt Dennis Stieler. Über die Apps der smarten Klingeln lassen sich Bereiche definieren, die nicht aufgenommen werden sollen. Vor dem Bereich, den die Klingelkamera erfasst, muss ein gut sichtbarer Hinweis auf die Videoüberwachung angebracht werden.

Folgekosten beachten

Die Besuchenden nicht nur live sehen, sondern die Aufnahmen auch online speichern: Dafür entstehen oft zusätzliche Kosten. Bis zu 10 Euro im Monat kostet bei den getesteten Geräten ein Cloud-Abo. „Diese Kosten sollten Nutzerinnen und Nutzer beim Kauf eines Geräts einplanen. Denn langfristig können solche Abokosten auch die Anschaffungskosten eines vergleichsweise teuren Modells übersteigen, das etwa ohne Abo-Modell auskommt“, sagt Dennis Stieler.

Vom Gerät zum Smart-Home-System

Einige Modelle bieten auch die Option, die Aufnahmen auf einer Speicherstation zu sichern. Bei einem Anbieter ist sie Voraussetzung für den Betrieb – Klingel und Speicherstation sind hier via Netzwerkkabel verbunden, statt über WLAN. Der Vorteil: keine Reichweitenprobleme oder Funkstörungen. Zudem lassen sich über einen Hub – die Basisstation – oft auch mehrere Kameras zentral verwalten. „Es kann sich lohnen, das Thema smarte Türklingel nicht isoliert zu betrachten, sondern als eine Komponente im eigenen Smart-Home-System“, sagt Dennis Stieler. Dann ließe sich beispielsweise auch ein umfassendes Sicherheitssystem aufbauen, etwa mit Überwachungskameras des Anbieters.

Alle Testergebnisse stehen in der November-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest sowie unter test.de/smarte-tuerklingel. (Stiftung Warentest)

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In dieser Rubrik beraten wir Sie in allgemeinen Verbraucherrechtsfragen... Was zum Beispiel passiert, wenn ich ein Paket falsch in Empfang nehme, wie verhalte ich mich bei Reklamationen, welcher Handyvertrag ist der richtige für mich oder wie kann ich meine Energiekosten drosseln.

Mit unseren Experten von der Stiftung Warentest gehen wir diesen Fragen nach, klären deren Rechtslage und beraten Sie, damit Sie besser informiert sind.

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