Gabenzaun: Hilfe für Obdachlose

Ein Zaun verbindet: Berliner wollen Obdachlosen helfen

Coronavirus - Gabenzaun in Berlin
Coronavirus - Gabenzaun in Berlin

Mit einem sogenannten Gabenzaun - u.a. in Friedrichshain und Prenzlauer Berg zu finden - wollen Menschen in Berlin Obdachlosen helfen. Gerade in der jetzigen Krisensituation kämen vor allem obdachlose Menschen noch schwerer an Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung und Ähnliches. Wer möchte, kann diese Artikel nun in eine Plastiktüte packen und an den Zaun hängen. Ein Stift, um die Tüten zu beschriften und aufzuschreiben, was sich in der Tüte befindet, hängt auch aus.

Spenden wir Brot, Käse, Konserven, Butter, Milch und Wurst können aber auch rund um die Uhr bei der Bahnhofsmission in der Jebensstraße 5 am Bahnhof Zoo abgegeben werden.

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Coronavirus - Gabenzaun
Coronavirus - Gabenzaun

Senat schafft in Coronakrise Unterkünfte für Obdachlose

Berlin schafft in der Coronakrise Unterkünfte für Obdachlose, um diese besser vor dem Virus zu schützen. Zunächst soll Platz für 350 Menschen bereitstehen, wie Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Dienstag ankündigte. In einem ersten Schritt soll demnach eine Jugendherberge mit 200 Plätzen in der Kluckstraße in Tiergarten hergerichtet werden. Als zweiter Standort ist die bisherige Kältehilfeeinrichtung in der Storkower Straße in Pankow mit bis zu 150 Plätzen geplant.

Die beginnende Sars-CoV-2-Pandemie stelle für Menschen, die auf der Straße leben, eine besondere Gefahr dar, da sie keine Schutz- und Rückzugsräume haben und viele von ihnen zur gesundheitlichen Risikogruppe gehören, so Breitenbach. «Wir brauchen auch für die Obdachlosen in dieser Stadt einen sozialen Rettungsschirm. Das heißt konkret: dauerhafte Plätze in Zimmern, hauptamtliche Sozialarbeitende, medizinische und psychologische Beratung.»

Die ohnehin prekäre Lebenssituation der Betroffenen habe sich in den vergangenen Wochen weiter zugespitzt. «Wir können die Obdachlosen in dieser Situation nicht einfach auf der Straße lassen. Deshalb haben wir heute diese Beschlüsse gefasst.» Derzeit sei noch unklar, ob die Kapazitäten reichten. «Bei Bedarf wird es weitere Plätze in weiteren Unterkünften geben», ergänzte Breitenbach. (24.03.2020, dpa)

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