14. Oktober 2026 – 105'5 Spreeradio

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Depot-Vergleich

Ein Wechsel spart Hunderte Euro... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!

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Foto: sam richter - stock.adobe.com

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14.10.2026
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Ein Wechsel spart Hunderte Euro... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!
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Depotkosten: Mehr als 800 Euro Ersparnis ist drin

Die Stiftung Warentest hat Depotkosten verglichen – von Online- und Neobrokern, Direkt- und Filialbanken. Und die Preisunterschiede sind enorm. Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter liegen bei Orders und Verwahrung mehr als 800 Euro Unterschied pro Jahr.

Noch nie gab es in Deutschland so viele Wertpapierdepots wie aktuell: Ende 2025 waren es 37,5 Millionen Depots. Tendenz steigend. Besonders stark wachsen Neobroker, die den Kauf und Verkauf von ETF oder Aktien via App stark vereinfacht haben. Sie bieten auch im Test die günstigsten Konditionen: „Bei einigen Anbietern sind Orders und Verwahrung komplett kostenlos – andere verlangen dafür nur wenige Euro“, sagt Metin Gülmen, Anlageexperte der Stiftung Warentest. „Wer allerdings aktiv handelt, sollte nicht nur Order- und Verwahrkosten im Blick haben, sondern das gesamte Angebot wie etwa die Zahl der Handelsplätze.“

Kostenunterschied von mehr als 800 Euro

Die Preisunterschiede für Orders und Verwahrung im Test sind erheblich – zwischen dem günstigsten und teuersten Anbieter liegen mehr als 800 Euro. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen, wo man das eigene Depot eröffnet. „Denn ein teures Depot belastet in jedem Fall die Rendite“, sagt Metin Gülmen.

Darum sind Neobroker günstig

Neobroker können ihren Kundinnen und Kunden günstige Konditionen anbieten, da sie bis vor kurzem Provisionen von Produktanbietern oder Börsenbetreibern erhielten. Die Auswahl an Handelsplätzen ist bei etlichen allerdings beschränkt. Ob die Preisgestaltung von Neobrokern auch künftig weiterhin wie bislang funktioniert, ist fraglich. Seit dem 1. Juli 2026 sind Rückvergütungen, sogenannte „Payment for Order Flow“, EU-weit verboten. Damit wurden Neobroker an Gewinnen beteiligt, die von ihnen beauftragte „Marketmaker“ beim Börsenhandel erzielten.

Darum sind Filialbanken meist teurer

Während Neobroker für Orders und Verwahrung nichts oder nur sehr wenig verlangen, rufen viele Filialbanken dafür meist höhere Kosten auf. Für Orders und Verwahrung können dann je nach Größe des Depots und Orderfrequenz mehrere hundert Euro pro Jahr anfallen. Auf der Habenseite klassischer Banken und Broker stehen im Vergleich zu manchem Neobroker eine größere Auswahl an Börsenplätzen und Wertpapieren. Kundinnen und Kunden haben zudem Zugang zum Xetra-Handel, dem wichtigsten Handelsplatz in Deutschland.

Dann lohnt sich ein Depotwechsel

Wer mit seinem Depot wechseln möchte, sollte genau hinschauen. Viele Anbieter werben mit Lockangeboten um Neueinsteiger und Wechselwillige. Das können etwa befristete reduzierte Ordergebühren sein. „Es spricht nichts dagegen, Aktionsangebote wahrzunehmen, wenn die generellen Konditionen des neuen Anbieters passen“, sagt Metin Gülmen. „Nur wegen des Aktionsangebots allerdings das Depot zu wechseln, davon raten wir ab.“

Im aktuellen Test sind 42 Depotmodelle, darunter 8 bundesweite Filialdepots sowie 34 Online-Depots von Filial- und Direktbanken sowie von Neobrokern. Alle Informationen zu den Konditionen der Anbieter sowie Tipps zur Depoteröffnung stehen in der November-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest Finanzen und online unter test.de/depotkosten. (Stiftung Warentest)

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In dieser Rubrik beraten wir Sie in allgemeinen Verbraucherrechtsfragen... Was zum Beispiel passiert, wenn ich ein Paket falsch in Empfang nehme, wie verhalte ich mich bei Reklamationen, welcher Handyvertrag ist der richtige für mich oder wie kann ich meine Energiekosten drosseln.

Mit unseren Experten von der Stiftung Warentest gehen wir diesen Fragen nach, klären deren Rechtslage und beraten Sie, damit Sie besser informiert sind.

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