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Verbrauchertipps
Heißluftfritteusen im Test
Keine Feier ohne Airfryer? Infos von den Experten der Stiftung Warentest...
Foto: © Raymond Orton - stock.adobe.com
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08.09.2026
Heißluftfritteusen im Test
Keine Feier ohne Airfryer? Infos von den Experten der Stiftung Warentest...
Foto: ColleenMichaels - stock.adobe.com
Heißluftfritteusen: Heiße Luft, die überzeugt
Die Stiftung Warentest hat 22 Heißluftfritteusen getestet – von kompakten Einsteigermodellen bis zu großen Doppelkammer-Geräten. Die Preisspanne reicht von rund 80 bis 280 Euro. Die gute Nachricht: Die Geräte sind deutlich flexibler geworden und besser als beim letzten Test. Wer clever wählt, spart Zeit und Energie gegenüber dem Backofen.
Heißluftfritteusen liegen im Trend und inzwischen gibt es eine erstaunliche Vielfalt: Im Test standen 7 Airfryer mit einem Garraum und 15 mit zwei separat steuerbaren Kammern. Die Bauformen der Zwei-Kammer-Modelle unterscheiden sich dabei erheblich: Viele der Geräte ordnen ihre Garkammern nebeneinander an – sozusagen Side-by-Side. Immer mehr stapeln die beiden Fächer übereinander. Ein Modell lässt sich sogar mit einer Klappe zum Mini-Backofen umbauen. Und ein Gerät setzt auf eine herausnehmbare Glasschale statt der üblichen Schubladen.
Doch welches Gerät passt zu welchem Nutzer? Hier die wichtigsten Fragen bei der Kaufentscheidung:
Ein oder zwei Garräume?
Die Entscheidung hängt vom eigenen Kochverhalten ab. Kompakte Geräte mit nur einem Garraum sind leichter, platzsparender und teils günstiger. Sie eignen sich ideal für einfache Gerichte oder kleine Portionen. Modelle mit zwei Garräumen bieten dagegen maximale Flexibilität: Pommes in der einen Schublade, Hähnchenkeulen in der anderen – mit unterschiedlichen Temperaturen und Garzeiten. „Wer häufig mehrere Komponenten gleichzeitig zubereiten möchte, profitiert von dieser Unabhängigkeit“, erklärt Testleiter Marius Gemmel.
Wie gut gelingen die Gerichte?
„Die Heißluftfritteusen haben sich seit unserem letzten Test spürbar weiterentwickelt“, sagt Gemmel. „Sie sind nicht nur besser geworden, sondern auch funktionsreicher.“ Im Labor prüften die Testerinnen und Tester, wie gut Pommes frites, Hähnchenkeulen, Grillgemüse, Aufbackbrötchen und Muffins gelingen. Das Ergebnis: Hähnchenkeulen werden fast durchweg knusprig und saftig. Auch kleine Portionen Pommes gelingen in vielen Airfryern gut. Schwieriger wird es bei großen Mengen und beim Backwerk – hier zeigen sich noch deutliche Unterschiede zwischen den Modellen.
Was können die Geräte noch?
Moderne Airfryer können weit mehr als nur „frittieren“. Einige Geräte starten schon bei niedrigen Temperaturen ab 30 Grad – ideal zum Dörren von Obst oder für die Joghurt-Herstellung. Rund die Hälfte der getesteten Modelle bietet ein spezielles Dörrprogramm. Und ein Gerät bringt inzwischen sogar eine Dampfgar-Funktion mit. Bei 60 Grad lässt sich Fisch oder Fleisch schonend sous-vide garen, bei 45 Grad entsteht cremiger Joghurt.
Airfryer oder Backofen?
Ein klarer Vorteil gegenüber dem Backofen: Airfryer sind fast doppelt so schnell und verbrauchen deutlich weniger Strom – besonders bei kleineren Mengen lohnt sich das. Auch bei intensiver Nutzung bleiben die Geräte sparsam. Dennoch gibt es Unterschiede: Das sparsamste Modell im Test verursacht nur etwa halb so hohe Stromkosten wie das energiehungrigste.
Worauf kommt es in der Praxis an?
Damit Pommes gleichmäßig bräunen und Brötchen nicht anbrennen, kommt es auf die richtige Handhabung an. Wichtig ist, dass die Luft im Garraum gut zirkulieren kann – den Korb nicht zu überladen, ist daher die wichtigste Regel. Viele Geräte bieten eine Erinnerungsfunktion, die darauf hinweist, die Pommes zu schütteln. Und: Wer den Korb direkt nach Gebrauch auswischt, spart sich später mühsames Schrubben.
Welche Tricks im Alltag helfen und welche Geräte im Test überzeugen, steht in der September-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest sowie unter www.test.de/heissluftfritteusen. (Stiftung Warentest)
In dieser Rubrik beraten wir Sie in allgemeinen Verbraucherrechtsfragen... Was zum Beispiel passiert, wenn ich ein Paket falsch in Empfang nehme, wie verhalte ich mich bei Reklamationen, welcher Handyvertrag ist der richtige für mich oder wie kann ich meine Energiekosten drosseln.
Mit unseren Experten von der Stiftung Warentest gehen wir diesen Fragen nach, klären deren Rechtslage und beraten Sie, damit Sie besser informiert sind.