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Verbrauchertipps
Kinderwagen im Test
Etliche Kinderwagen haben Probleme mit Komfort oder Schadstoffen... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!
Foto: fotoduets - stock.adobe.com
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20.08.2026
Kinderwagen im Test
Etliche Kinderwagen haben Probleme mit Komfort oder Schadstoffen... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!
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Kinderwagen: Vier machen das Rennen
Kinderwagen sind eine der wichtigsten Anschaffungen für Familien mit Neugeborenen. Die Stiftung Warentest hat zwölf aktuelle Modelle geprüft – darunter Kombikinderwagen für ein Kind sowie Modelle für zwei Kinder. Das Ergebnis: Einige Wagen schieben sich klar nach vorn – andere bleiben auf der Strecke.
Im aktuellen Test prüfte die Stiftung Warentest neun Kombikinderwagen für ein Kind sowie drei Modelle für zwei Kinder – letztere jeweils in einer Konfiguration für Geschwisterkinder unterschiedlichen Alters (Duo) und für Zwillinge (Twin). Die Wagen stammen von bekannten Marken wie Britax Römer, Bugaboo, Hauck, Joolz, Maxi Cosi und Stokke. Die Preisspanne reicht von rund 400 Euro bis über 1.500 Euro. Alle Modelle wurden inklusive Liegewanne und Sitzeinheit sowie passendem Regenschutz geprüft.
Positiv fällt auf: Einige Modelle zeigen, dass kindgerechtes Design und gute Handhabung durchaus vereinbar sind. Vier Kinderwagen können insgesamt gut überzeugen. Doch es gibt auch Schattenseiten. Bei der Schadstoffprüfung stieß das Testteam auf gleich mehrere Probleme: In einigen Modellen fanden sich verbotene Weichmacher, in anderen umweltschädliche PFAS – sogenannte Ewigkeitschemikalien, die sich in der Umwelt und im menschlichen Körper anreichern können. „Ich bin erstaunt, dass wir wieder in mehreren Kinderwagen bedenkliche Weichmacher und umweltschädliche PFAS gefunden haben. Schließlich sind sie schon seit Jahren verboten. Da müssen die Anbieter dringend nachbessern“, sagt Dr. Holger Brackemann, Bereichsleiter Untersuchungen bei der Stiftung Warentest.
Ein weiteres Problem: Manche Wagen passen schlicht nicht zu den Kindern, für die sie gedacht sind. Einige Liegewannen sind so schmal oder kurz bemessen, dass Babys schon nach wenigen Monaten darin keinen Platz mehr finden – aber auch noch zu klein sind, um in den Sitz zu wechseln. Damit ist der Wagen aus ergonomischer Sicht für eine Weile nicht nutzbar. Eltern sollten beim Kauf außerdem auf eine gut verstellbare Schieberhöhe achten, damit der Wagen zur eigenen Körpergröße passt. Die gute Nachricht zum Schluss: Gravierende Sicherheitsmängel stellte das Testteam bei keinem Modell fest – und alle Wagen erwiesen sich als ausgesprochen robust. Wer seinen Kinderwagen also gut pflegt, kann ihn bedenkenlos für weitere Kinder nutzen oder weitergeben.
Der vollständige Test mit allen Ergebnissen erscheint in der August-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest sowie unter www.test.de/kinderwagen. (Stiftung Warentest)
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