29. Oktober 2026 – 105'5 Spreeradio

Verbrauchertipps

Wärmepumpen im Test

Heizkosten sparen - mit dem passenden Gerät... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!

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29.10.2026
Wärmepumpen im Test
Heizkosten sparen - mit dem passenden Gerät... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!
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Wärmepumpen: Heizkosten sparen - mit dem passenden Gerät

Wärmepumpen sind längst zur ersten Wahl beim Heizungstausch geworden – und das ergibt durchaus Sinn. Der aktuelle Test zeigt: Die meisten Modelle sind gut. Und wer richtig wählt, spart langfristig Geld gegenüber der Gasheizung. Doch im Angebotsdschungel ist Orientierung wertvoll, denn nicht jede Pumpe passt zu jedem Haus. Die Stiftung Warentest zeigt, worauf es ankommt.

Das Expertenteam der Stiftung Warentest hat zehn Wärmepumpen umfassend untersucht – fünf neue Modelle aus diesem Jahr, fünf aus dem Vorjahr. Die Auswahl reicht von kompakten 7-Kilowatt-Geräten bis zu leistungsstarken 12-Kilowatt-Pumpen, darunter Modelle von Lambda, Bosch, Daikin und Viessmann. Die Preise reichen von knapp 12 000 bis über 20 000 Euro – ohne Installation.

Worauf es ankommt

„Die Effizienz ist das Erste, was die Leute interessiert und im Grunde ist das auch richtig. Aber Effizienz ist nicht alles“, erklärt Reiner Metzger, Experte bei der Stiftung Warentest. „In der Praxis zählen auch Handhabung, Installation und die Gegebenheiten vor Ort: Wie alt ist das Haus? In welcher Klimazone liegt es? Manche Pumpen arbeiten hervorragend mit Fußbodenheizungen, kommen aber bei sehr kalten Temperaturen und Heizkörpern an ihre Grenzen. Andere sind kompakt und leicht, dafür weniger leistungsstark – aber für kleine, gut gedämmte Häuser in wärmeren Gegenden vielleicht völlig ausreichend.“ Wer in Regionen mit häufigen Minusgraden lebt, sollte gezielt nach Modellen suchen, die auch bei Kälte effizient arbeiten.

Die richtige Dimensionierung

Die Effizienz zeigt, wie viel Wärmeenergie aus einer Kilowattstunde Strom entsteht – je höher, desto günstiger der Betrieb. Entscheidend ist aber auch: Wie viel Wohnfläche muss beheizt werden? Ältere, schlechter gedämmte Häuser brauchen mehr Leistung pro Quadratmeter als moderne. Ein Beispiel verdeutlicht die Unterschiede: Im mäßig gedämmten Altbau mit Heizkörpern beheizt eine leistungsstarke Pumpe bis zu 138 Quadratmeter, eine kleinere nur 96. In einem besser gedämmten Haus mit Heizkörpern schafft die kleine bereits 145 Quadratmeter, die große 207. „Die richtige Größe ist ein wichtiges Kriterium“, rät Reiner Metzger. „Eine zu große Pumpe läuft nicht im optimalen Bereich und kostet unnötig viel.“

Langfristig günstiger heizen

Beim Betrieb rechnet sich die Investition schnell: Die effizienteste Wärmepumpe im Test kostet im Musterhaus etwa 1 100 Euro pro Jahr an Betriebskosten – eine Gasheizung dagegen rund 2 300 Euro. Das sind 1 200 Euro Ersparnis pro Jahr.

Förderung nicht vergessen

Mit staatlicher Förderung lässt sich noch mehr sparen. Der Staat gewährt bis zu 22 400 Euro Zuschuss – gestaffelt nach Einkommen und abhängig von der Sanierungsmaßnahme.

Alle Details zum Test, Tipps zur Förderung und individuelle Vergleiche erscheinen in der November-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest sowie unter www.test.de/waermepumpen. (Stiftung Warentest)

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In dieser Rubrik beraten wir Sie in allgemeinen Verbraucherrechtsfragen... Was zum Beispiel passiert, wenn ich ein Paket falsch in Empfang nehme, wie verhalte ich mich bei Reklamationen, welcher Handyvertrag ist der richtige für mich oder wie kann ich meine Energiekosten drosseln.

Mit unseren Experten von der Stiftung Warentest gehen wir diesen Fragen nach, klären deren Rechtslage und beraten Sie, damit Sie besser informiert sind.

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