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Verbrauchertipps
Girokonten im Vergleich
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Girokonto: Wer clever wählt, spart Kosten
Online überweisen, Papierkontoauszüge aus der Filiale oder häufiges Bargeldabheben am Automaten – die Nutzung von Bankleistungen bestimmt, welches Girokonto am günstigsten ist. Die Stiftung Warentest hat die Angebote von 190 Banken verglichen und zeigt, welches Konto für wen passt.
Insgesamt gingen die Preise und Bedingungen von mehr als 750 Kontomodellen in den Vergleich ein. Ausgangspunkt ist eine Modellperson mit typischen Gewohnheiten. Sie nutzt Online-Banking und hebt zweimal im Monat Bargeld an Automaten ab. Das Beispiel zeigt, welche Girokonten für diese Modellperson am sinnvollsten sind und welche Konten für andere Nutzungsgewohnheiten passen.
60 Euro ist die Grenze für ein günstiges Girokonto
„Generell sollte niemand mehr als 60 Euro im Jahr für sein Girokonto zahlen“, erklärt Heike Nicodemus, Finanzexpertin der Stiftung Warentest. „Wer mit allen Kosten, die für die Kontonutzung jährlich anfallen, über diese Grenze kommt, sollte über einen Konto- oder Bankwechsel nachdenken.“
Für die Modellperson bietet mehr als ein Viertel der Banken mindestens ein günstiges Konto an. Insgesamt sind es 64 Konten. Zwölf davon sind sogar komplett kostenlos, wenn das Konto ausschließlich online geführt wird. Bei 20 weiteren Konten lassen sich Gebühren nur vermeiden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden – etwa durch einen monatlichen Mindestgeldeingang.
Analoges Banking ist weiterhin möglich
Auch wenn viele Anbieter in den letzten Jahren die Möglichkeiten für analoges Banking reduzieren, zeigt der Test: Mehr als drei Viertel aller Konten im aktuellen Vergleich lassen sich noch ohne PC oder Smartphone nutzen. Heike Nicodemus erklärt: „Analoges Banking bedeutet weniger Auswahl und es muss mit Zusatzkosten gerechnet werden, beispielsweise für Überweisungen am Schalter oder Papierkontoauszüge. Ein gründlicher Vergleich ist deshalb wichtig, um ein Konto mit akzeptablem Preis zu finden.“
Günstige Konten für junge Erwachsene
Für junge Erwachsene haben die meisten Banken spezielle kostenlose oder günstige Konten im Angebot. Voraussetzungen sind meist eine Ausbildung oder ein Studium sowie ein Alter unter 30 Jahren. Die Konten locken nicht nur mit geringen Grundpreisen, sondern auch mit Leistungen, die normalerweise sonst etwas kosten. Wer die Bedingungen allerdings nicht mehr erfüllt – etwa weil die Altersgrenze überschritten ist – muss auf ein Standard-Konto wechseln. Das ist ein guter Zeitpunkt, um erneut Girokonten zu vergleichen.
Weitere Informationen und Tipps gibt es in der September-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest Finanzen und online unter: test.de/girokonto. (Stiftung Warentest)
In dieser Rubrik beraten wir Sie in allgemeinen Verbraucherrechtsfragen... Was zum Beispiel passiert, wenn ich ein Paket falsch in Empfang nehme, wie verhalte ich mich bei Reklamationen, welcher Handyvertrag ist der richtige für mich oder wie kann ich meine Energiekosten drosseln.
Mit unseren Experten von der Stiftung Warentest gehen wir diesen Fragen nach, klären deren Rechtslage und beraten Sie, damit Sie besser informiert sind.