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Verbrauchertipps
Immobilienpreise
Chancen statt steigender Preise... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!
Foto: Iryna - stock.adobe.com
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31.08.2026
Immobilienpreise
Chancen statt steigender Preise... Infos von den Experten der Stiftung Warentest!
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Immobilienpreise: Chancen statt steigender Preise
Miet- und Kaufpreise von Immobilien steigen weiter: Doch auch in beliebten Metropolen gibt es Wohnungen und Einfamilienhäuser zu vergleichsweise günstigen Preisen. Wo sich diese Angebote finden lassen, verrät der aktuelle Immobilienpreisvergleich der Stiftung Warentest von 400 Kreisen und Städten. Die umfangreiche Analyse bezieht erstmals auch das Baualter der Immobilien ein.
Die Immobilienpreise steigen in vielen Regionen unverändert: Im ersten Quartal 2026 kosteten Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser durchschnittlich 2,5 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Auch Wohnen zur Miete wird teurer: Die Neuvertragsmieten stiegen zwischen Anfang 2025 und Anfang 2026 durchschnittlich um 3 Prozent.
Bei der Suche Lage und Baujahr der Immobilie berücksichtigen
Wer in diesem vielerorts angespannten Markt vergleichsweise günstig mieten oder kaufen möchte, sollte seine Suche um einen zusätzlichen Faktor erweitern. „Unsere Analyse zeigt, dass es nicht allein auf den Standort ankommt. Wer bei der Suche auch das Baujahr der Immobilie berücksichtigt, kann selbst in Metropolen wie Berlin oder Hamburg im Vergleich deutlich preisgünstiger kaufen und mieten – teilweise sind Wohnungen zu einem Quadratmeterpreis von 3.000 Euro zu haben oder zur Miete für 8 Euro pro Quadratmeter“, sagt Heike Nicodemus, Testleiterin bei Stiftung Warentest Finanzen. „Es lohnt sich bei der Suche bewusst auf Angebote abseits der Toplagen zu schauen und auch ältere Objekte zu berücksichtigen.“
Große regionale Unterschiede: Süden ist teuer, Osten ist günstig
In München müssen Käuferinnen und Käufer für eine vor zehn Jahren gebaute Wohnung in guter Lage knapp 10.000 Euro pro Quadratmeter zahlen. Eine ähnlich alte Wohnung kostet in Düsseldorf mit 5.500 Euro pro Quadratmeter nur etwa halb so viel. Ein weiteres Beispiel abseits der Metropolen: Der Quadratmeterpreis für eine zehn Jahre alte Wohnung in Garmisch-Partenkirchen in guter Lage liegt bei 6.700 Euro – in strukturschwächeren Gegenden im Osten Deutschlands, etwa im Harz, liegt der Quadratmeterpreis bei etwa 1.500 Euro.
Kaufpreis-Miete-Verhältnis beachten
Bei der Frage, ob sich der Kauf einer bestimmten Immobilie lohnt, hilft das Verhältnis zwischen Kaufpreis und Miete weiter. Das sogenannte Kaufpreis-Miete-Verhältnis (KMV) gibt an, wie viele Jahresnettokaltmieten (ohne Betriebskosten) ein Käufer für eine vergleichbare Wohnung zahlen muss. „Je höher der Wert, desto höher fällt für Käuferinnen und Käufer bei der Finanzierung die monatliche Belastung im Vergleich zu einer Mietwohnung aus“, sagt Heike Nicodemus. Bei der Entscheidung, ob mieten oder kaufen die richtige Wahl ist, hilft auch der Rechner unter test.de/rechner-mietenkaufen weiter.
Tatsächlich getätigte Immobilienverkäufe als Datenbasis
Für die Analyse der Immobilienpreise und Mieten in 400 Kreisen und Städten in Deutschland hat die Stiftung Warentest die Daten des vdpResearch, dem Analysehaus des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken (vdp), ausgewertet. Die Daten basieren auf tatsächlich getätigten Immobilienverkäufen – und nicht auf Angebotspreisen wie bei vielen anderen Immobilienpreisvergleichen. Für die Top-7-Städte Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf liegen bereits Daten fürs erste Quartal 2026 vor.
Die Kaufpreise und Mieten für Wohnungen in den sieben größten deutschen Städten (1. Quartal 2026) und in 43 weiteren Städten und Landkreisen stehen in der September-Ausgabe der Zeitschrift Stiftung Warentest Finanzen. Dort finden sich auch die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in 20 Städten und Kreisen. Die Daten für alle 400 Städte und Kreise finden sich online unter test.de/immobilienpreise. (Stiftung Warentest)
In dieser Rubrik beraten wir Sie in allgemeinen Verbraucherrechtsfragen... Was zum Beispiel passiert, wenn ich ein Paket falsch in Empfang nehme, wie verhalte ich mich bei Reklamationen, welcher Handyvertrag ist der richtige für mich oder wie kann ich meine Energiekosten drosseln.
Mit unseren Experten von der Stiftung Warentest gehen wir diesen Fragen nach, klären deren Rechtslage und beraten Sie, damit Sie besser informiert sind.