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Verbrauchertipps
Saugroboter im Test
Die Stiftung Warentest testet regelmäßig, wie gründlich Putzroboter saugen und wischen...
Foto: Asim-Backgrounds - stock.adobe.com
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24.08.2026
Saugroboter im Test
Die Stiftung Warentest testet regelmäßig, wie gründlich Putzroboter saugen und wischen...
Foto: HooPs - stock.adobe.com
Saug-Wisch-Roboter: Auf Teppich versagen die meisten
Sie saugen und wischen selbstständig, kosten bis zu 1 500 Euro – doch keiner der zwölf getesteten Saug-Wisch-Roboter überzeugt rundum. Die Stiftung Warentest hat die rollenden Haushaltshelfer geprüft: Hartböden saugen alle prima, beim Wischen erreicht nur ein einziges Gerät die Note Gut. Teppich ist für die meisten Modelle eine Herausforderung.
Zwölf Saug-Wisch-Roboter mit Servicestation mussten zeigen, was sie können – darunter Geräte von Roborock, Dreame, Xiaomi, Ecovacs und iRobot. Die Preisspanne reicht von 270 bis 1 500 Euro. Acht Modelle waschen und trocknen ihre Wischpads sogar selbst. Doch trotz hoher Preise und umfangreicher Ausstattung: Keines der Geräte schafft ein besseres Gesamturteil als Befriedigend.
„Ein guter Staubsauger entfernt Schmutz besser als ein Saugroboter – das bleibt auch nach diesem Test gültig“, sagt Reiner Metzger von der Stiftung Warentest. „Vor allem auf Teppich überzeugen die Roboter meist nicht. Dafür arbeiten sie klaglos zu jeder Tageszeit und man muss nicht zu Hause sein, während sie schuften.“
Eine Neuheit gibt es auch: Der Saros Z70 von Roborock kann einen Greifarm ausklappen und damit Socken oder Hausschuhe in eine Box legen – sogar per App vom Handy aus steuerbar. Der zusätzliche Service hat allerdings seinen Preis: knapp 1 500 Euro kostet das Modell.
Weil kein Roboter rundum perfekt ist, ist es nicht einfach, das richtige Gerät für sich zu finden. Stiftung-Warentest-Experte Reiner Metzger empfiehlt deshalb, vor dem Kauf folgende fünf Kriterien zu prüfen:
- Günstig saugen: Muss nur Hartboden bearbeitet werden, wird’s billiger – denn das kriegen fast alle gut hin, auch günstige Modelle.
- Teppichboden: Wem gute Saugleistung auf Teppich wichtig ist, fährt mit manchen Saugrobotern besser als mit Saug-Wisch-Kombinationen.
- Wischen: Fürs Staubwischen zwischendurch eignen sich Roboter durchaus. Für hartnäckige Flecken braucht es aber weiterhin die menschliche Hand.
- Stromverbrauch: Wer Wert auf einen geringen Stromverbrauch legt, sollte ein Geräte ohne Heißluft-Trocknung wählen oder die Funktion abschalten. Insgesamt gilt: je weniger Funktionen, desto sparsamer das Gerät.
- Datenschutz: Auf Apps mit gutem Datensendeverhalten achten – vier Geräte im Test schneiden hier gut ab.
Der ausführliche Test mit allen Ergebnissen, Detailbewertungen und einer Übersicht zu reinen Saugrobotern für Teppichböden findet sich unter www.test.de/saugroboter. (Stiftung Warentest)
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